Beachtliche Leistung der Rot-Weissen Löwen gegen den Vize-Meister des Vorjahres

SG Rot-Weiss Babenhausen vs HSG VfR Eintracht Wiesbaden 24:30 (10:14)
Dass in der Oberliga ein anderer Wind weht als in der Landesliga war wohl voraus zu sehen, doch wie sich die auf sieben Positionen neu besetzten Löwen der SG Rot-Weiss Babenhausen im Spiel gegen den Vizemeister des Vorjahres, die HSG Eintracht Wiesbaden, präsentiert haben, lässt auf eine spannende Saison hoffen. Demgegenüber standen noch zehn von vierzehn Spielern aus der vergangenen Saison in den Reihen der HSG. Das erste Tor in dieser Begegnung erzielten die Gäste erst in der vierten Minute. In der sechsten Minute hieß es 2:3, und im weiteren Spielverlauf konnten sich die favorisierten Wiesbadener erst in der 15. Minute mit vier Toren absetzen. Die Löwen ließen sich hierdurch jedoch nicht beirren, und waren in der 27. Minute wieder mit dem 10:12 auf zwei Tore heran, bevor die HSG ihrerseits wieder zwei Treffer draufpackte, zum Halbzeitstand von 10:14.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste verlief. Die Gäste lagen meist mit zwei bis vier Toren in Front, und in der 45. Minute, beim Spielstand von 20:22, als die Löwen in doppelter Überzahl auf der Platte standen, hatten sie die große Möglichkeit zum Ausgleich. Doch in dieser Situation gelang ihnen jedoch kein Treffer. "Da waren wir einfach zu nervös und haben im Gegenstoß den Ball verloren, da müssen wir cooler werden", so Löwentrainer Stefan Bötcher. Die abgezockten Wiesbadener hingegen behielten in dieser Phase jedoch die Nerven, und erzielten ihrerseits sogar noch zwei Tore. Das nagte ein wenig an der Moral der Gastgeber, aber auch das insgesamt schnelle Spiel machte sich nun bemerkbar. Nicht dass die Löwen aufgegeben hätten, doch der Biss, den sie in den vergangenen 50 Minuten an den Tag legten, ließ nun doch nach. Nach dem Abpfiff hieß es dann 24:30 für die HSG Wiesbaden, keine Schande im Saison-Auftakt gegen den Oberliga-Vizemeister des Vorjahres. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft, denn kaum einer hätte uns zugetraut, dass wir gegen Wiesbaden so gut mithalten können und das Spiel so lange offen halten würden" sagte Böttcher nach dieser Begegnung. Dieses Lob gilt der gesamten Mannschaft, doch aus Sicht des Beobachters sollte auch Torhüter-Neuzugang Dennis Weih erwähnt sein, der mit einigen tollen Paraden die Löwen immer im Spiel hielt, und die offene Abwehr, die Wiesbadens Spielmacher Louis Garbo in der ersten Hälfte immer besser in den Griff bekam.
Es spielten: Weih und Braun; Galitz, Jöckel, Erk (6), Schweizer, Lang, Dobler (2), Gotta (4/3), Stoffel (2), Küchler (8), Henne, Maloul (2)
7m: SG 6/3 – HSG 1/1, Rot: 45. Garbo HSG (3. Zeitstrafe)

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