SPD und AWO rufen zur dauerhaften Hilfe für Afrika auf

Der SPD-Unterbezirk Darmstadt Dieburg und der AWO Kreisverband Darmstadt-Dieburg e.V. starten Spendenaufruf.

Angeregt von der Idee des SPD Ortsvereinsvorsitzenden Herbert Dobner aus Roßdorf entwickelte sich ein gemeinsamer Spendenaufruf für die dringend notwendige Hilfe in der Region am Horn von Afrika.
„Wir müssen helfen“, berichtet der Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Darmstadt-Dieburg e.V. Günter Christ ergriffen, nachdem er die Bilder der Hungersnot in Afrika gesehen hat, „die Hilfe muss dauerhaft angelegt sein“ unterstreicht er seinen Aufruf.

Gemeinsam mit Ortsvereinen der SPD im Landkreis Darmstadt-Dieburg startet der Spendenaufruf in diesen Tagen. Das Sonderkonto des AWO Kreisverbandes „AWO Afrikahilfe“ ist bei der Sparkasse Darmstadt (BLZ 50850150) unter der Kontonummer 738794 eingerichtet. Bitte verwenden Sie den Verwendungszweck „Darmstadt-Dieburg hilft Ostafrika“ Die dorthin gespendeten Beträge werden an das Hilfswerk der Arbeiterwohlfahrt AWO International e.V. weitergeleitet.

AWO International e. V. und die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. werden zusammen im Nordwesten Kenias und in Dschibuti Hilfe für die von der Hungersnot betroffene Bevölkerung leisten. „Unsere Unterstützung besteht darin, medizinische Camps in verschiedenen Dörfern der Turkanaregion einzurichten und die Bevölkerung mit Medikamenten sowie Nahrungsmitteln zu versorgen“, erklärt Magdalena Kilwing, Johanniter-Länderbüroleiterin in Kenia. Insgesamt stehen dafür derzeit 250.000 Euro zur Verfügung.

„Diese Summe ist ein Anfang. Wir hoffen durch weitere Spenden unsere Hilfe ausbauen zu können“, erklärt Ingrid Lebherz, Geschäftsführerin von AWO International. In Dschibuti werden unterernährte Kinder versorgt: In sieben Ernährungszentren in den Slums von Dschibuti-Stadt und in dem ländlichen Distrikt Tadjourah erhalten die betroffenen Kinder therapeutische Zusatznahrung. In den nächsten Wochen werden weitere Ernährungszentren in den ländlichen und städtischen Gebieten Dschibutis hinzukommen.

„Für die Spender gilt das vereinfachte Nachweisverfahren. Für die steuerliche Absetzbarkeit reicht u.A. der Kontoauszug“, so Markus Hennemann, Geschäftsführer der AWO im Kreisverband.

Autor:

Markus Hennemann aus Bickenbach

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