Marburg Con - regionaler Phantastik Con

Weimar (Lahn): pizzeria italia | Die traditionsreiche Convention in Mittelhessen für alle Freunde der phantastischen Literatur fand dieses Jahr am 28. April statt. Es ist eine öffentliche Veranstaltung, organisiert von Fans des Marburger Verein für Phantastik e.V. mit vielen Ausstellern und Besuchern. Auf diesen kurzen Nenner gebracht kann man diese Veranstaltung auch als namhafte kleine Messe bezeichnen. Sie wird von den Besuchern immer wieder gern angenommen. Der einfache Grund dafür ist die fast familiäre Verbundenheit. Der kleine Con im Bürgerhaus von Niederweimar bietet viel Abwechslung. Es ist ein Ort der Begegnung, in der die Phantastik im Vordergrund steht. Einige Kleinverlage und Autoren treffen sich, um nicht nur miteinander, sondern auch mit den mehr als 100 Besuchern aus ganz Deutschland interessante, zuweilen langandauernde Gespräche zu führen. Gleichzeitig konnten die Autorinnen und Autoren, die sich keinem Verlag anschlossen und die Verlage ihre Neuerscheinungen vorstellen. Immerhin 25 Stände waren so mit Phantasten besetzt. Wie auf Cons üblich stand der Kontakt zwischen Lesern, Verlegern und Autoren im Vordergrund. Viel Volk kam aus der Region, die sich einfach mal von dieser Veranstaltung überraschen lassen wollten, oder eine der früheren Treffen kannten und sich hier wohl fühlten. Vor allem weil man mit Gleichgesinnten über die Phantastik fachsimpeln konnten.
Zudem ließ man sich in Lesungen in unglaubliche Welten entführen. In zwei separaten Räumen wurde den ganzen Tag ein Programm vorgestellt. Hier lasen Autoren aus ihren Werken, erklärten dem Publikum ihre Ideen und standen für Fragen zur Verfügung. Verlage stellten ihr Programm vor, und und und.
Traditionell werden auf der Veranstaltung zwei Preise vergeben.
Verliehen wurde der Marburg-Award, den der Marburger Verein für Phantastik bereits seit 1990 auslobt. Die Veranstalter riefen auf, Kurzgeschichten zum Thema „Ein fataler Fehler“ einzureichen. Eine Auswahl fällt meist schwer, sind doch viele gute Kurzgeschichten in der Auswahl.
Die ersten drei Plätze des Marburg-Award 2018 sind:
1. Platz: „Schwarze Nebel“ von Sven Haupt
2. Platz: „Ein Regentag“ von Sebastian Schmidt
3. Platz: „Weil nichts enden kann“ von Dr. Piet van der Keylen
Im Rahmen des Marburg-Con wurde der Vincent Preis 2017 verleihen.
Roman national:
Torsten Scheib: Götterschlacht (Amrûn Verlag)
Internationales Literaturwerk
H. P. Lovecraft: Die geliebten Toten (Festa Verlag)
Anthologie:
Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser (Hrsg.): 12 Monate Angst (Verlag Torsten Low)

Storysammlung:
Markus K. Korb: Spuk! (Amrûn Verlag)
Kurzgeschichte:
Faye Hell: Alma Mater (Dark Poems)
Grafik:
Timo Kümmel: Götterschlacht (Amrûn Verlag)

Sonderpreis:
Torsten Low
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