Parteiarbeit für Tiere

Arbeitseinsatz des Ortsverbandes Kreis Groß Gerau Süd der AfD im Tiergarten Groß Gerau an der Fasanerie

Am Samstag den 06.02.2018 um 14:00 Uhr treffen sich einige Mitglieder des OV Kreis GG Süd der Alternative für Deutschland zu einem Arbeitseinsatz im Tiergarten, um einen symbolischen Beitrag für den Erhalt dieser familienfreundlichen Freizeiteinrichtung zu leisten und um gegen die verhängte Untersagung des Zurschaustellen der Tiere zu protestieren. Bei einem Ortstermin der Sprecherin des Ortsverbandes mit dem Vorsitzenden des Tiergartenvereins, Herrn Stephan Müller, erklärte dieser, dass er trotz Gegenwind von Seiten des Veterinäramtes aus verständlichen Gründen nicht bereit ist, die Segel zu streichen. Immerhin trägt er seit vielen Jahren die Verantwortung für Gelände, Gebäude und vor allem für die Tiere. Es ist für die AfD-Frau nicht nachvollziehbar, warum die laut Aussage des Bürgermeisters Erhard Walter vorhandenen "hochkompetenten Interessenten" sich nicht einfach bei dem Vorstand des Tiergartenvereins melden um ihre Unterstützung anzubieten, anstatt abzuwarten, bis der Vorstand das Handtuch wirft (aus einem früheren Artikel dieser Zeitung). Die Sprecherin des Ortsverbandes der AfD meint dazu: "welche Interessen hier auch immer von Seiten der Stadt und des Veterinäramtes verfolgt werden, um das Wohl der Tiere und das Interesse der Tierparkbesucher scheint es dabei wohl eher nicht zu gehen." Sie konnte bei ihrem Besuch am Mittwoch keine schlecht versorgten Tiere oder verwahrlosten Gehege entdecken, auch erschien ihr die Anlage dem Bedarf der "Bewohner" angepasst. Sie würde sich wünschen, dass viele Mastbetriebe auch nur annähernd in einem derartigen Zustand wären und das Veterinäramt gerade im Bereich Massentierhaltung, Schächtungen und Tiertransporten so penibel auf die Erfüllung von Auflagen pochen würde. Warum das Veterinäramt dem Vorstand mangelnde Zuverlässigkeit vorwirft, ist nicht nachvollziehbar. Es wäre an der Zeit, dass der Kreis, der wie die Kommune ebenfalls vom hohen Freizeitwert der Anlage profitiert, sich nicht länger aus der Sache heraushält. Herr Müller wäre nach eigener Aussage für andere Betreibermodelle, natürlich in Kombination mit dem Verein, auf jeden Fall offen.

Die Sprecherin unternahm auch den Versuch, in einem Gespräch mit der Diakoniemitarbeiterin im Biebesheimer Hotel "Legend", in dem seit 2015 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht sind, Flüchtlinge im Rahmen von Integrationsmaßnahmen für die ehrenamtliche Tätigkeit als Helfer sowohl im Gross Gerauer Tierpark als auch im Biebesheimer Vogelpark zu begeistern, nachdem der Vorstand des Vereins "Biebesheim hilft", Herr Hiemenz, auf Anfrage der AfD-Frau daran kein sonderliches Interesse gezeigt hatte. Nomen ist leider nicht immer Omen. Die Diakoniemitarbeiterin wollte das "nach oben" weiterleiten, aber keine Hoffnung machen. Die Sprecherin des Ortverbandes stellte dazu fest, "dass Integration von den Hilfsorganisationen auch gefördert werden müsste, um zu gelingen. Hier wäre eine gute Möglichkeit dafür".

Interessierte Tierfreunde sind herzlich eingeladen, dem Beispiel des Ortsverbandes der AfD zu folgen. Ehrenamtliche Helfer sind dem Tiergartenverein auf jeden Fall immer willkommen.

Autor:

Ingeborg Horn-Posmyk aus Biebesheim

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