Demonstration auf katholisch: Katholische Christen feiern Fronleichnamsfest mit Prozession

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Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein: Das Wetter am Fronleichnamstag, am vergangenen Donnerstag (04. Juni), hätte nicht besser sein können.
Nach der Premiere im Jahr 2014 feierten katholische Christen aus den Pfarrgemeinden St. Walburga Groß-Gerau und St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn nun zum zweiten Mal gemeinsam innerhalb der pastoralen Einheit des Pfarreienverbundes den zentralen Gottesdienst zum Fronleichnamsfest, dem Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Gemeinsam haben mehrere hundert Gläubige gebetet und gesungen und in der anschließenden Prozession öffentlich ihren Glauben bekannt.

Das Hochfest Fronleichnam wird zur besonderen Verehrung des Altarsakramentes, der bleibenden Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie, gefeiert. Erzdiakon Robert von Lüttich führte aufgrund der Visionen der Augustinernonne und Mystikerin Juliana von Lüttich das Fest 1246 in der Diözese Lüttich ein. Papst Urban IV. (1261-1264) legte 1264 fest, Fronleichnam immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten zu feiern. Papst Johannes XXII. (1316-1334) sorgte 1317 dafür, dass das Fest in der ganzen abendländischen Kirche begangen wird.
Der Fronleichnamstag in Groß-Gerau stand unter dem Leitwort: „Manchmal feiern wir mitten im Tag…“. Gemeinsam zelebrierten Dekan Norbert Kissel (Groß-Gerau), Pfarrer Joachim Respondek (Büttelborn) und Pfarrer Tobia Bassanelli (Italienische Gemeinde Groß-Gerau) das Hochamt, Diakon Dr. Joseph Theruvath assistierte dabei. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Mitgliedern der Kirchenchöre von St. Walburga und St. Nikolaus von der Flüe.
Im Anschluss zog die Prozession der Gläubigen, musikalisch begleitet vom Blasorchester Büttelborn, durch die Straßen von Groß-Gerau. Diesmal allerdings mit einem etwas anderen Streckenverlauf wie in der Vergangenheit, denn erstmals war die Pfarrei St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn mit einem eigenen Altar vertreten. Auf dem Platz vor dem Prälat-Diehl-Gymnasium, gegenüber des Groß-Gerauer Bahnhofs, hatten einige Mitglieder des Büttelborner Pfarrgemeinderates am Donnerstagmorgen alles aufgebaut, vorbereitet und festlich geschmückt.
Pfarrer Joachim Respondek las aus dem Matthäusevangelium (…seid gewiss, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“). Lektorinnen waren Roswitha Gensheimer und Elke Elsesser, Dr. Matthias Kühl übernahm die Aufgabe des Kantors an der Station der Büttelborner Pfarrgemeinde. Auch die vier Himmelsträgern (Helmut Hürter, Bernhard Kathmann, Gerhard Müller und Andreas Schneiker) versahen ihren Dienst routiniert, obwohl es auch für sie eine Premiere war. Würdig begleiteten sie das „Allerheiligste“, die geweihte Hostie, welche von Pfarrer Respondek in der Monstranz von der Kirche bis zu ersten Altar getragen wurde.
Nach weiteren Stationen am Sandböhl (Altar der indischen Gemeinde) und dem Altar der italienischen Gemeinde auf der Frankfurter Straße zogen die Teilnehmer der Prozession unter Glockengeläut zum Abschluss noch einmal in die Groß-Gerauer Pfarrkirche ein.
Danach waren alle Teilnehmer noch zum traditionellen Pfarrfest der Gemeinde St. Walburga Groß-Gerau eingeladen. Viele nutzten bei herrlichem Wetter die Gelegenheit und verbrachten noch einige fröhliche Stunden bei warmen Speisen und kalten Getränken auf der Pfarrwiese.

Autor:

Markus Schenk aus Büttelborn

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