Hubertusmesse in Büttelborn

Pfarrer Joachim Respondek, umrahmt von den Jagdhornbläsern der Kreisjägervereinigung Groß-Gerau.
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  • Pfarrer Joachim Respondek, umrahmt von den Jagdhornbläsern der Kreisjägervereinigung Groß-Gerau.
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Am vergangenen Freitag (04. November) wurde in der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus von der Flüe in Büttelborn ein besonderer Gottesdienst gefeiert: eine Hubertusmesse.
Zum diesem Gottesdienst, der von Pfarrer Joachim Respondek zelebriert wurde, hatte die Katholische Pfarrgemeinde Büttelborn sowie die Kreisjägervereinigung Groß-Gerau e.V. eingeladen. Musikalisch gestaltet wurde die Hubertusmesse von den Jagdhornbläsern der Kreisjägervereinigung, diese waren bereits Hessenmeister sowie Deutscher Vize-Meister.
"Achtet die Mitgeschöpfe und geht sorgsam mit den Gütern dieser Erde um". Dies ist die Botschaft des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger. Nach einer Legende aus dem 8. Jahrhundert wurde aus Hubertus, der vermutlich 655 in Toulouse (Frankreich) geboren wurde, nach dem Tod seiner Frau ein skrupelloser Geselle und rücksichtsloser Jäger. Bis zu jenem Karfreitag als ihm ein Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz im Geweih erschien und er eine Stimme hörte, die ihn zur Umkehr aufforderte. Nach seiner Bekehrung zum Christentum hatte er nur noch das Ziel, Gott und den Menschen zu dienen. Aus Hubertus, dem Jäger der keine Grenzen kannte, wurde fortan ein Heger und Bewahrer der Natur und Wohltäter der Menschen.
Nach sieben Jahren als Einsiedler in den Wäldern der Ardennen wurde er im Jahr 705 Bischof von Tongern-Maastricht, später verlegte er den Bischofsitz nach Lüttich. Hubertus starb im Jahr 727 in Terveuren bei Lüttich. Bereits im 10. Jahrhundert wurde er von den Jägern als ihr Schutzpatron verehrt.
Auch heute ist die Botschaft des Heiligen nach wie vor aktuell. Sie mahnt die Menschen, verantwortungsvoll mit Umwelt und Natur umzugehen und deren Ressourcen nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit zu nutzen. Er ist der Schutzpatron der Jäger, der Natur und Umwelt, der Schützen und Schützenbruderschaften, der Kürschner, Metzger, der Metallbearbeiter, Büchsenmacher, Optiker, Mathematiker und Hersteller von mathematischen Geräten.
Nach dem Gottesdienst hatten die Teilnehmer noch die Gelegenheit den Jagdhornbläsern auf dem Kirchplatz zu lauschen. Dabei hatten die Zuhörer die Möglichkeit sich mit den angebotenen Speisen (Schmalz/Käsebrote) und heißen Getränken (Punsch/Apfelsaft) zu versorgen, welche Mitglieder der Pfarrgemeinde vorbereitet hatten. Der Erlös geht wieder an die Hilfsprojekte für Südamerika (Argentinien und Peru) der Pfarrei.

Autor:

Markus Schenk aus Büttelborn

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