Misereor-Hungertuch 2011

MISEREOR-Hungertuch in der kath. Kirche Büttelborn
  • MISEREOR-Hungertuch in der kath. Kirche Büttelborn
  • hochgeladen von Markus Schenk

„Menschenwürdig leben. Überall!“ Unter diesem Leitwort steht die Fastenaktion 2011 des bischöflichen Hilfswerkes Misereor. Seit dem Beginn der Fastenzeit, auch österlichen Bußzeit genannt, ist in vielen katholischen Kirchen das aktuelle Misereor-Hungertuch zu sehen. So auch in der Pfarrkirche St. Nikolaus von der Flüe in Büttelborn (Dornheimer Str. 26). Das Hungertuch richtet den Blick des Betrachters auf ein Elendsviertel in Afrika und unterstützt somit den Schwerpunkt der Misereor-Fastenaktion 2011 und 2012. Es lädt zur Meditation und zur Auseinandersetzung mit dem Thema der weltweiten „Sozialen Gerechtigkeit“ ein.
Das Bild des afrikanischen Künstlers Sokey A. Edorh, dass im Original als Collage aus afrikanischer Erde, Wellpappe, Kohle und Acryl entstand, zeigt die oft unmenschlichen Lebensbedingungen in den Armenvierteln Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Diese Viertel haben viele Namen: „Slum“, „Favela“, „Shanty Town“, „Barrio“ oder „Bidonville“. Dort findet der tägliche harte Kampf gegen Armut, Hunger, unzureichende Wohnbedingungen, Unsicherheit, Krankheit, häusliche und öffentliche Gewalt statt. Über 3,5 Milliarden Menschen leben in Städten – davon ca. 1 Milliarde in Armut. Ihre Zahl wird sich durch die zunehmende Landflucht in den nächsten Jahren dramatisch erhöhen.
Die Motive des Hungertuches machen aber auch den Lebensmut, die Kraft, den Ideenreichtum und die Spiritualität der dort lebenden armen Menschen deutlich. Misereor und seine Partnerorganisationen stehen an der Seite der Armen und unterstützen Projekte und Initiativen bei denen es um Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Bildung, Sicherheit, kulturelle Selbstbestimmung oder demokratische Strukturen geht.
Das Hungertuch ist noch bis zum Ende der Fastenzeit in der Büttelborner Pfarrkirche zu sehen – eine Beschreibung der einzelnen Szenen liegt dort aus.
Ausführliche Informationen zur Misereor-Fastenaktion 2011, welche Möglichkeiten zur Unterstützung von Hilfsprojekten bestehen sowie Informationen zum Hungertuch finden Sie im Internet unter: www.misereor.de oder www.hungertuch.de.

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