Misereor Hungertuch 2013/2014 in der Büttelborner Pfarrkirche

Das Hungertuch 2013/2014 in der Büttelborner Pfarrkirche.
2Bilder
  • Das Hungertuch 2013/2014 in der Büttelborner Pfarrkirche.
  • hochgeladen von Markus Schenk
Wo: Katholische Pfarrgemeinde, Dornheimer Straße 26, 64572 Büttelborn auf Karte anzeigen

Seit einigen Tagen hängt in vielen katholischen Kirchen und Einrichtungen wieder das aktuelle Misereor Hungertuch. Auch in der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus von der Flüe in Büttelborn und der Dornheimer Filialkirche St. Johannes der Täufer hängt das von der bolivianisch/slowenischen Künstlerin Ejti Stih geschaffene Werk.

„Das weitestgehend in kräftigen Rot- und Gelb-Tönen gestaltete Bild klagt an, dass weltweit Menschen Hunger erleiden. Und es dokumentiert in zugespitzter Weise die krassen sozialen Gegensätze dieser Erde. Die wachsende Kluft zwischen den Wenigen, die sinnlosen Reichtum anhäufen, und den Zahllosen, denen das Existenzminimum vorenthalten wird. Während die einen großmäulig und gleichgültig schlemmen, strecken sich viele leere Hände flehend aus, um wenigstens etwas von dem zu ergreifen, was von den Reichen weggeworfen worden ist.“ So heißt es in einer vom kirchlichen Hilfswerk Misereor verbreiteten Mitteilung.

Wir haben den Hunger satt!

Laut Misereor hungern weltweit rund 870 Millionen Menschen, sind mangel- oder unterernährt. Durchschnittlich stirbt alle vier Sekunden ein Mensch an den Folgen von Hunger und Unterernährung. Über 95 Prozent der Betroffenen, meist Kleinbauern und indigene Gruppen, leben in Afrika, Lateinamerika und Asien. Sie leiden nicht nur unter den Folgen des Klimawandels, sondern kämpfen auch gegen ungerechte Handelsstrukturen, gegen Saatgutpatente und gegen Landraub oder Nahrungsmittelspekulation. Oft fehlt es am politischen Willen, das Problem der Unterernährung in den Länder der sogenannten „Dritten Welt“ wirkungsvoll anzugehen. Misereor hinterfragt aber auch unsere Lebensweise und das Konsumverhalten der Menschen in Europa und Nordamerika, weist auf diese Zusammenhänge hin und ruft gerade jetzt, während der Fastenzeit, zu Solidarität mit den Hungernden und einem veränderten Konsumverhalten in Deutschland auf. Die Aktion steht unter dem Leitwort: "Wir haben den Hunger satt!".
Am 16. und 17. März 2013 werden bundesweit die Gläubigen in allen katholischen Gottesdiensten im Rahmen einer Sonderkollekte („Fastenopfer“) um finanzielle Unterstützung gebeten. Im Jahr 2012 erbrachte die Fastenkollekte in Deutschland über 17 Millionen Euro. Damit konnten weltweit etwa 5.000 Projekte mit den Schwerpunkten Gesundheit und Bildung unterstützt werden.
Mehr Informationen gibt es im Internet unter: Misereor oder Hungertuch

Das Hungertuch 2013/2014 in der Büttelborner Pfarrkirche.
Das aktuelle Hungertuch 2013/2014.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen