Teilen. Jetzt. Solidarität mit den Armen verträgt keine Pause: Adveniat Weihnachtskollekte 2013

Adveniat Aktionsplakat 2013
  • Adveniat Aktionsplakat 2013
  • Foto: Bischöfliches Hilfswerk Adveniat
  • hochgeladen von Markus Schenk
Wo: Katholische Pfarrgemeinde, Dornheimer Straße 26, 64572 Büttelborn auf Karte anzeigen

Am 1. Advent (Sonntag, den 1. Dezember) 2013 wurde die bundesweite Adveniat Jahresaktion mit einem feierlichen Gottesdienst in Osnabrück eröffnet. Sie steht unter dem Leitwort: „ Hunger nach Bildung!“ Abschluss und Höhepunkt ist traditionell die Adveniat Kollekte, die in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland an Heilig Abend (24.12.) sowie am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) für das Bischöfliche Hilfswerk eingesammelt wird.

Adveniat ist das Lateinamerika Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland und engagiert sich für die Menschen an den Rändern der Gesellschaft in Lateinamerika. Adveniat steht damit eindeutig an der Seite der Armen. In den Ländern Lateinamerikas und der Karibik sind die Bildungschancen oft sehr stark von der sozialen Herkunft und den finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen und seiner Familie abhängig. Viele kirchliche Initiativen setzen sich daher, oft als einzige Organisation, für mehr Bildungsgerechtigkeit ein: So gibt es in Lateinamerika ca. 26.500 Grund- und weiterführende Schulen in katholischer Trägerschaft und auch die berufliche Bildung gehört zum Engagement der Kirche. Ungezählt sind die verschiedenen Bildungsangebote in Kirchengemeinden und Verbänden, Diözesen und Ordensgemeinschaften. Außerdem streitet die Kirche zudem gemeinsam mit und für die Armen dafür, dass der Staat in gute Bildungseinrichtungen und Schulen sowie in die Qualifizierung des Lehrpersonals investiert und das Arme dazu auch Zugang erhalten. Im vergangenen Jahr konnten rund 2.750 Projekte mit fast 40 Mio. Euro durch Adveniat gefördert werden.
Adveniat bietet von sich aus keine Projekthilfen an oder schlägt keine Projekttypen vor. Die Initiativen und Vorschläge kommen aus Lateinamerika und der Karibik und werden dann in der Adveniat-Geschäftsstelle in Essen geprüft. Dabei müssen die Anträge vor allem drei Anforderungen genügen:
1. Anliegen werden in Lateinamerika formuliert
Adveniat denkt sich keine Projekte aus. Die allermeisten entstehen in den Gemeinden, nicht aus „übergeordneten Strukturen“. Adveniat fördert demnach nicht einige wenige Großvorhaben, sondern viele kleinere Projekte an der Basis der Kirche Lateinamerikas, also direkt bei den Menschen vor Ort.
2. Die Projekte kommen den Armen zugute
Da Adveniat die „vorrangige Option für die Armen“ der Kirche in Lateinamerika teilt, werden bei den Länderbudgets Armutsindikatoren berücksichtigt. Adveniat setzt regionale Schwerpunkte.
3. Sie müssen einen Eigenanteil bei der Finanzierung vorweisen
Die Projektpartner sollen nicht privilegiert, sondern in ihrer Arbeit unterstützt werden. Dazu gehört eine Eigenleistung, die der Projektpartner entsprechend der Verhältnisse (ökonomisch-sozial) in denen er lebt, aufbringen kann.
Da Adveniat sich zu 92 Prozent aus Spendengeldern finanziert, ist das Hilfswerk auch weiter auf die Unterstützung vieler Menschen und deren Spenden angewiesen. Nur so kann man auch in Zukunft die Hilfe für Menschen in Lateinamerika fortführen. Allerdings ist derzeit eine deutliche Zurückhaltung bei Spenden für die Kirche und kirchliche Hilfsorganisationen zu verzeichnen. Hauptgrund dafür dürfte die aktuelle Diskussion über den „Reichtum“ der Kirche sowie die „Geldverschwendung“ und die Ereignisse im Bistum Limburg sein. Viele Gläubige haben sich darüber geärgert und ihre Konsequenzen gezogen. Es bleibt aber zu überlegen ob man, wenn man nun nichts mehr spendet, nicht doch die Falschen bestraft.
Auch die deutschen katholischen Bischöfe rufen zur Unterstützen von Adveniat auf. In ihrer Erklärung heißt es: „Bildung ist mehr als formales Wissen. Bildung formt auch den Charakter und das Herz. Gerade weil die Völker Lateinamerikas in ihrer Geschichte oft gedemütigt und geknechtet worden sind, ist die Stärkung des Selbstwertgefühls so wichtig. Zu erfahren, dass der Mensch Gottes Ebenbild ist, schenkt den Mut, sich selbst weiterzubilden und als Christ die Gesellschaft auf Gottes Gerechtigkeit hin zu gestalten. Eine solche Herzensbildung erhebt sich nicht über den Nächsten, sondern breitet die Arme aus. Das Bischöfliche Hilfswerk Adveniat unterstützt die religiöse, menschliche und fachliche Bildung durch Projekte der Ortskirchen in Lateinamerika. Bitte helfen Sie Adveniat dabei – mit Ihrer großherzigen Spende bei der Kollekte am Heiligen Abend und am Weihnachtsfest.“
Weitere Informationen findet man im Internet unter: www.adveniat.de.

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