"Wir sind des Herr Gemeinde!" Katholiken feiern gemeinsam das Fronleichnamsfest

Von links: Kaplan Vineeth, Dekan Kissel, Diakon Seemann, Pfarrer Respondek, Padre Bassanelli
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Katholische Christen aus den Pfarreien St. Walburga Groß-Gerau und St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn sowie von der italienischen und indischen Gemeinde feierten am Donnerstag, den 19. Juni in Groß-Gerau das Fronleichnamsfest („Hochfest des Leibes und Blutes Christi“). Unter dem Leitwort: „Wir sind des Herrn Gemeinde“ wurde dieses Hochfest erstmals gemeinsam innerhalb der pastoralen Einheit des Pfarreienverbundes Groß-Gerau / Büttelborn gefeiert.

Fronleichnam wird zur besonderen Verehrung des Altarsakramentes, der bleibenden Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie, gefeiert. Seit dem 13. Jh. wird als sichtbares Zeichen für den Glauben an die Gegenwart Christi das eucharistische Brot (Hostie) in einem Schaugefäß (Monstranz) dargestellt und oft mit Prozessionen durch die Straßen getragen. Erzdiakon Robert von Lüttich führte aufgrund der Visionen der Augustinernonne und Mystikerin Juliana von Lüttich das Fest 1246 in der Diözese Lüttich ein. Papst Urban IV. (1261-1264) legte 1264 fest, Fronleichnam immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten zu feiern. Papst Johannes XXII. (1316-1334) sorgte 1317 dafür, dass das Fest in der ganzen abendländischen Kirche begangen wird.
Den Gottesdienst in der gut gefüllten Groß-Gerauer Pfarrkirche St. Walburga zelebrierte Dekan Norbert Kissel (Groß-Gerau) gemeinsam mit Pfarrer Joachim Respondek (Büttelborn), Padre Tobia Bassanelli (Italienische Gemeinde) und dem indischen Kaplan Pater Vineeth Vadakkekara. Mit dabei war auch Diakon Günther Seemann. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Kirchenchören aus Büttelborn und Groß-Gerau.
Im Anschluss zogen die rund 400 Gläubigen singend und betend durch die Straßen von Groß-Gerau. Musikalisch wurden sie dabei vom Blasorchester Büttelborn begleitet. An zwei Altären, gestaltet von Mitgliedern der indischen sowie der italienischen Gemeinde, hielten die Teilnehmer der Prozession für Gebet und Fürbitten inne. Nach dem Ende der Prozession und dem Abschluss in der Pfarrkirche hatte die Pfarrei St. Walburga zu ihrem traditionellen Pfarrfest eingeladen. Zahlreiche Teilnehmer des Gottesdienstes und der Prozession verbrachten dann noch einige fröhliche und ausgelassene Stunden beim Pfarrfest.

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