Wenn der Hund zum Tierarzt muss

Hunde gehören hierzulande zu den beliebtesten Haustieren. Nicht ohne Grund wird der Hund wegen seiner innigen Treue als „bester Freund des Menschen“ bezeichnet.

Doch damit er das auch lange sein kann, sollten Hundehalter außer guter Ernährung und Zuneigung auch auf eine gute Gesunderhaltung ihres Vierbeiners Wertlegen. Denn ebenso wie der Mensch kann auch der Hund von Parasiten befallen- und von Zahlreichen Krankheiten heimgesucht werden.

Häufige Krankheiten bei Hunden

Um Krankheitserregern gar nicht erst eine Chance zu bieten gilt es, Hunde schon im Frühen Welpenalter dagegen mobil zu machen. Deshalb beginnen Züchter oft bereits ab der dritten Lebenswoche mit der Immunisierung gegen Würmer. Denn diese können bereits erste Krankheiten auslösen.

Um den Hund auch künftig ausreichend vor Wurmbefall zu schützen wird empfohlen, nach der Anschaffung sobald wie möglich den Tierarzt des Vertrauens aufzusuchen. Er wird eine erste Rein-Untersuchung durchführen und die Wurmkur fortsetzen. Weiter geht es mit den Impfungen gegen diverse Krankheiten.

Im Falle einer schweren Krankheit lohnt sich eine Hundekrankenversicherung schnell denn Operationen kosten viel Geld. Worauf man beim Abschluss einer Krankenversicherung für Hunde achten muss erfährt man hier
Es folgt nun eine Übersicht über die häufigsten sowie Symptome und Verläufe

Parvovirose: Eine Infektionskrankheit mit oft tödlichem Ausgang. Besonders gefährdet sind Welpen, denen es an mütterlichen Antikörpern fehlt und ungeimpfte Tiere.

Parvovirose äußert sich durch starkes Erbrechen und schweren, oft blutigen Durchfall. Sie bildet eine der häufigsten infektiösen Todesursachen bei Hunden. Laut neuesten Statistiken wurden rund 72 Prozent der an Durchfall erkrankten Hunde positiv auf Parvovirose getestet. Tiere, welche die Krankheit überleben, können später an Folgen wie Herzmuskelentzündungen und anderen Organschädigungen sterben.

Staupe:Eine ebenfalls sehr heimtückische, meist tödlich verlaufende Virusinfektion. Als es dagegen noch keinen Impfschutz gab, raffte sie unzählige Hunde dahin. Gefährdet sind Tiere jedem Alters. Die meisten Erkrankungen werden bei ungeimpften Hunden im Alter zwischen drei und sechs Monaten beobachtet.

Die Tiere infizieren sich durch direkten Kontakt mit anderen Tieren: Wildtiere, Füchse usw. Die Krankheit kann Akut, subakut oder chronisch verlaufen. Erste Symptome sind:

• hohes Fieber bis 40 Grad
• Appetitlosigkeit
• Durchfall und Erbrechen
• Starker Nasenausfluss

Im weiteren Verlauf sinkt die Körpertemperatur. Doch das Staupe Virus befällt die Organe und ruft bakterielle Sekundärinfektionen hervor. Es kommt zu Lungenentzündungen sowie Darm- und Hirn-Entzündungen.

Tollwut:Es handelt sich hierbei um eine der gefährlichsten Seuchen, die es gibt. Sie kann auch Menschen heimsuchen. Auslöser sind Rabies-Viren aus der Lyssa Viren-Gattung, welche das Nervensystem befallen und lähmen.

Tollwut geht in jedem Falle tödlich aus. Zwar gilt Deutschland seit 2008 als Tollwut frei. Doch ist nicht ausgeschlossen, dass sie aus anderen Ländern eingeschleppt werden könnte. Deshalb besteht nach wie vor eine Impfpflicht. Erkrankt ein ungeimpfter Hund an Tollwut oder gerät in Verdacht, muss er unverzüglich getötet werden.

Übertragen wird Tollwut durch den Speichel eines infizierten Tieres bzw. über Schleimhäute und Blut. Die Ansteckung vollzieht sich meist durch Kratzer oder Bisswunden. Die Krankheitssymptome resultieren aus einem durch die Viren gestörten Nervensystem und einer massiven Entzündung des Gehirns.

Weitere typische Hundekrankheiten

Hunde stecken sich nicht nur mit Infektionen an. Sie können ebenso wie Menschen in allen körperlichen und organischen Bereichen von Krankheitserregern befallen werden und erkranken.

Allergien sind bei den Vierbeinern ebenso bekannt wie Stoffwechselerkrankungen, Gelenkerkrankungen und Atemwegserkrankungen. Deshalb ist jedem Hundehalter zu empfehlen, ihren Hund genau beobachten und regelmäßig Routine-Untersuchungen durchführen zu lassen.

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