Babenhäuser Senioren organisieren ihre Weintour selbst
Warum ist es beim Wein so schön?

3Bilder

Nachdem die Stadt Babenhausen ihre beliebten Seniorenfahrt zu den Weinproben nach Zornheim aus Kostengründen eingestellt hatte, wurde die Organisation und Durchführung von Mia und Reinhard Weitzel privat nun zum dritten Mal übernommen. Man wollte somit eine Tradition wahren, die der ehemalige Bürgermeister Norbert Schäfer im Jahre 1982 eingeführt hatte. Die erste Fahrt fand genau am 17. März 1982 statt. Am vergangenen Mitwoch, dem 6. November, startete der Bus im nun 38. Jahr pünktlich um 13:30 Uhr ab Parkplatz Michelsbräu. In Sickenhofen, Hergerhausen und sogar auch in Eppertshausen wurden weitere Weinfreunde an Bord genommen, sodaß die Reisegruppe mit insgesamt 54 Personen Richtung Rheinhessen fuhr. Darüberhinaus standen noch einige weitere Interessenten auf der Warteliste, was die große Beliebtheit dieser Fahrt widerspiegelt. Die Begrüßung der Reisegäste an Bord übernahm Monika Geiger, die als ehemalige Mitarbeiterin bei der Stadt auch für Seniorenfahrten zuständig war. Als ein Novum in diesem Jahr, dank guter Kalkulation der Organisatoren, gab es im Bus zur Begrüßung für jeden Teilnehmer ein Piccolo Sekt.

Pünktlich um 15:00 Uhr traf die Gesellschaft beim Weingut ein, und wurde von der Chefin des Hauses, Simone Becker-Schittler, auf das Herzlichste mit einem Glas Secco für jeden begrüßt. Neben der beliebten „Servicefee“ Hildegard Diehl stand auch in diesem Jahr wieder als musikalischer Begleiter Hansi Sprenger zur Verfügung, der sofort mit seinen Liedern für die entsprechende Einstimmnung auf den Nachmittag sorgte. Die erste Probe bestand aus aus einem Glas „2018er Riesling Classic“ der mit einem Stück Orangen-Schokolade gereicht und verköstigt wurde. Noch was Neues. Insgesamt standen acht Weine zur Probe an, und mit jeder Probe stieg die weinseelige Stimmung. Auch für das leibliche Wohl war wieder in Form eines Winzertellers gesorgt, bestückt mit Hausmacher Wurst, Schinken, Gurken und Käse. Es wurde gesungen, geschunkelt, gelacht und gestanzt. Die Stimmung war gut und die Zeit verging wie im Flug. Weiterhin wurde die Möglichkeit geboten Wein zu bestellen der durch das Weingut angeliefert wird, es war also somit niemand gezwungen den Wein nach Hause tragen zu müssen. Die Rückfahrt war für 20:30 Uhr vorgesehen, und nach dem gemeinsamen Schlußlied „Wir sind alle eine Familie“, angestimmt von Rolf Kreisel und dem Kegelclub „Quasselbande“, ging es dann um 20:45 Uhr etwas verspätet wieder zurück Richtung Babenhausen. Mit den Worten „gell, es war doch widder schee“ verabschiedete man sich gegenseitig und jeder und freut sich bereits heute auf die kommende Fahrt im nächsten Jahr.

Autor:

Rolf Kreisel aus Babenhausen

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.