Buchmessecon in Dreieich-Sprendlingen
Phantasten aus ganz Deutschland beim Büchertreff

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Auch in diesem Jahr fand der Buchmessecon am Samstag der Frankfurter Buchmesse statt. Auf der Webseite des Buchmessecons hört sich die Begrüssung so an.
„Wir heissen Dich herzlich willkommen auf der Site des Buchmesse Convents, einem der langlebigsten und populärsten literarischen Phantastik-Cons Deutschlands. Dieses Jahr findet er schon zum 34. mal statt.“
Traditionell werden auf dem Stammtisch vor dem Buchmessecon die sogenannten Contüten gepackt. Dort hinein gehen alle Werbebroschüren, Lesezeichen etc. der teilnehmenden Verlage und Autoren. Dies hat den grossen Vorteil, es werden nicht so viele Papiere ausgelegt und es gibt nicht so viel Papier das später entsorgt werden muss. Diesmal war ich jedoch nicht dabei, denn an dem Termin des Stammtischs war ich an einen anderen Termin gebunden. Auch am traditionellen Freitagabend-Vortreffen nehme ich nicht teil, da ich nie rechtzeitig hinkommen kann. So bleibt nur eines, sich als Inventar zu „outen“ was für ein Sch….-Wort. Aber man weiss, was gemeint ist.
Ich war schon Besucher des ersten Cons vor 34 Jahren, und „Aussteller“ auf dem zweiten Con. Daher kenne ich die verschiedensten Ausstellungsorte, bis hierher nach Dreieich ins Bürgerhaus von Sprendlingen. Dreieich-Sprendlingen ist nicht sonderlich gross. Seine Lage mit Nähe zu Frankfurt ist jedoch bestens geeignet für diese Veranstaltung.
Als Aussteller mit dem Verlag Saphir im Stahl war ich natürlich einer der ersten die aufstellten und war ein wenig enttäuscht, meinen langjährigen Nachbarn Reinhardt Rauscher mit seinem Antiquariat nicht anzutreffen. Sein Fahrzeug ist defekt, daher konnte er leider nicht kommen. Er war ein Verlust bei der Veranstaltung, denn viele Besucher stöbert gern bei ihm und auch ich fand hin und wieder ein Buch, dass mich interessierte. Daher war ich der einzige, der ein wenig antiquarische Bücher anzubieten hatte. Denn ein Drittel meines Standes verwendete ich darauf, Bücher aus meinem Bestand, die ich wegen Platzmangel aussortierte, anzubieten. Die beiden restlichen Drittel standen für die phantastischen Bücher der Verlage Saphir im Stahl, Arcanum Fantasy und Scratch zur Verfügung.
Recht früh fertig mit dem Aufbau unseres Standes konnten Susanne und ich durch die Reihen gehen und sehen, was andere Verlage und Autoren anzubieten hatten. Man trifft natürlich auf die unterschiedlichsten Personen, die ihre Werke anbieten. Neue autoren und Aussteller, von denen man noch nicht hörte, bis hin zu anderen Kleinverlagen wie Amrûn und Atlantis, Edition Roter Drache und Feder und Schwert bis zu Mantikore und Leseratten. Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig. Ich habe die Stände nicht durchgezählt, schätze sie aber auf 50. Somit war allein damit schon sehr viel Abwechslung gegeben. Die grösste Abwechslung boten jedoch die Lesungen und Verlagspräsentationen. In sieben verschiedenen Räumlichkeiten wurden gleichzeitig von 11- 19 Uhr Veranstaltungen angeboten. Das waren rund 50 Veranstaltungen. Auch hier habe ich nicht gezählt. Ich bin von einer Stunde je Veranstaltung ausgegangen. Es sind jedoch weit mehr, denn in der Regel dauerte eine Veranstaltung 45 Minuten.
Jeder Besucher erhielt ein Heft über die Programmpunkte des Buchcons. Auf 48 Seiten wurde ausführlich eine Kurzvorstellung geboten, wer was vorstellt. Ob ein Autor sein Buch, ein Verlag seine Bücher, oder wer auch immer meinte, er hätte ein interessantes Projekt, hier stand zumindest eine kleine Information. Gelungene Arbeit. A pro po gelungene Arbeit. An dieser Stelle sollte man erwähnen, dass die Veranstalter alles ehrenamtlich taten. Das Geld für den Eintritt bzw. für die Standmiete diente lediglich dazu die Miete für das Bürgerhaus zu bezahlen, Strom etc.
Das Fazit für diese Veranstaltung ist sehr eindeutig. Ein gelungener Con für Phantasten und solche die es werden wollen.

Autor:

erik schreiber aus Bickenbach

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