Auferstehungskirche: Bach_kontrapunkt 2

Auferstehungskirche: Bach_kontrapunkt 2

Am Sonntag, dem 15. Mai wird die Konzertreihe Bach_kontrapunkt mit einem Orgelkonzert um 19.00 Uhr fortgesetzt. In diesem Konzert erklingen zwei der bedeutendsten Orgelwerke Bachs. Neben der kühnen Fantasie und Fuge in g-moll die Toccata und Fuge in d-moll, von der man nicht genau weiß, ob sie von Bach oder vielleicht von einem anderen Komponisten stammt. Vielleicht hat Bach mit diesem Werk auch eine verschollene eigene Violinkomposition bearbeitet? Auf jeden Fall ist sie das mit Abstand bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik. Bei Bachs Meisterschüler Johann Ludwig Krebs macht sich der musikalische Stilwandel, der um 1750 stattfand, deutlich bemerkbar. Charakteristisch für die Zeit der Vorklassik ist das Nebeneinander und die Vermischung alter und neuer Stilelemente. So zeigt sich auch in der Clavierübung von Krebs der neue galante und empfindsame Geist dieser Epoche.
Die französische Komponistin Florentine Mulsant (geb. 1962), von der die "Dix Litanies" op. 43 erklingen, entwickelte Ihren musikalischen Stil aus zwei Quellen: dem postseriellen Erbe, das europäische Komponisten in den 50er Jahren beeinflusste und dem wieder auflebenden musikalischen Expressionismus, der bei vielen zeitgenössischen Komponisten mehr und mehr Gewicht bekommen hat.
Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei

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