Terra Musicale
Terra Musicale reiste in der Geibel'schen Schmiede zum Mond

Völlig losgelöst - Terra Musicale in der Geibel'schen Schmiede
26.09.2019
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  • Völlig losgelöst - Terra Musicale in der Geibel'schen Schmiede
    26.09.2019
  • Foto: Antje Rosenberger
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Der Mond übt seit jeher eine Faszination auf uns Menschen aus. Die musikalischen Facetten des Mondes beleuchtete das Ensemble „Terra Musicale“ am vergangenen Samstag in seinem vielfältigen musikalischen Programm, das es in der vollbesetzen Geibel’schen Schmiede in Darmstadt-Eberstadt zum Besten gab. Begleitet von eindrucksvollen Mondbildern auf der Leinwand präsentierten die Terraner ihrem aufmerksamen Publikum ein galaktisches Programm. Das Ensemble gastierte bereits mehrfach in Darmstadt-Eberstadt und ist für seine musikalischen Länderreisen gespielt in unterschiedlichen Besetzungen auf Gitarren, Geige, Mandolinen, Mandola, Flöten, Gitarrenbass und Percussion bekannt. Gesangseinlagen und allerlei Wissenswertes und Kurioses rund um das Thema Mond bereicherten das Programm.

Nach einigen Klassikern aus Pop-, Rock und Filmmusiken versuchte der Geiger der Gruppe mit Kinderschlafliedern verzweifelt die Babypuppe zur Nachtruhe zu bewegen, jedoch immer wieder unterbrochen von jähem Kindergebrüll. Am Ende gelang es dem Ensemble zum Glück doch das Kind in das Reich der Träume zu geleiten. Die Farben des Mondes wurden mit den Liedern Blue Moon, Yellow Moon und Roter Mond besungen. Mit Mister Spock, einem Sprechgesang, dargeboten in den Kostümen der Raumschiff Enterprise Besatzung wurde das Publikum in die Pause geleitet, in der der Eberstädter Bürgerverein für die Verköstigung des sorgte.

Nach der Pause widmete man sich weiter der Weltraummusik. Eine elektrisch verstärkte Mandoline, die auf einmal wie eine E-Gitarre klang, war in der amerikanischen Weltraum-Hymne Telstar zu hören. Ein Potpourri aus Volksliedern zum Mond wurden von einem Erzähler begleitet, der landestypische Mondmythen vortrug. Das unweigerlich mit dem schmalzigen Klang der Mandoline in Verbindung zu bringende Lied Mandolinen und Mondschein wurde unter Erscheinung des Sängers als Werwolf kurzerhand in eine zeitgemäße Metal Version mit dem Lied Vollmond vereint. Fehlen durfte natürlich auch nicht die lieblich gespielte Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven, der im kommenden Jahr anlässlich seines 250. Geburtstags sicher des Öfteren zum Besten gegeben wird. Einen Gastauftritt bekam Elton John alias David Biebel am Klavier, der mit Rocket Man die Zuhörer überzeugte. Völlig losgelöst war dann der Schluss, in dem ein Astronaut mit Unterstützung des Publikums den Abend mit Major Tom ausklingen ließ.

Das Reiseziel ihrer nächsten musikalischen Reise in 2020 hat Terra Musicale übrigens noch nicht verraten.

Autor:

Antje Rosenberger aus Münster

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