Haustiere können gute Freunde sein, spenden Trost, helfen über Phasen von Einsamkeit hinweg und gehen gern mit uns durchs Leben. Jedes Haustier ist anders, sodass auf jeden Topf ein Deckel passt.
Welches Haustier darf es sein?

Haustiere sind beliebt und in fast jedem zweiten Haushalt befindet sich mindestens ein tierischer Begleiter. Die Vielseitigkeit der verschiedenen Haustierarten bringt es mit sich, dass jeder Persönlichkeitstyp in Abstimmung mit seinen Lebensverhältnissen zu seinem Recht finden kann. Viele Menschen fühlen sich instinktiv zu einem bestimmten Haustier hingezogen. Andere überlegen noch oder können sich zwischen zwei Tierarten nicht entscheiden. Für diese Leser dient dieser Artikel, damit die Entscheidung zum neuen Freund leichter fällt.

Hund – der beste Freund des Menschen

Der Hund wurde in der langen Phase seiner [urlnt=https://de.wikipedia.org/wiki/Domestizierung]Domestikation[/url], deren Dauer zwischen 15.000 und 100.000 Jahren geschätzt wird, nach dem Ebenbild des Menschen geschaffen. In den einzelnen Hunderassen finden sich die einzelnen Ausprägungen, sodass es lohnt, sich vor dem Kauf mit den Besonderheiten der jeweiligen Rasse vertraut zu machen. Hunde akzeptieren sofort den Menschen als Leittier und sind in hohem Maße formbar, was allerdings auch einen erheblichen Aufwand mit sich bringt. Auch das tägliche Gassigehen und die Beschäftigung, die dieses treue und anhängliche Tier einfordert, verschlingen viel Zeit, sodass ein Hund eher für Menschen mit großem Zeitbudget geeignet ist. Für andere ist er eine Motivationshilfe, um sich in der Natur zu bewegen. Wer das auf sich nimmt, profitiert schließlich von einem treuen Begleiter, der ihn und sein Haus schützt. Kinder fühlen sich vor allem von dem ausgeprägten Spieltrieb des Hundes angesprochen. Manche Rassen sind zudem außergewöhnlich kinderlieb.

Katze – die Unnahbare

An der Katze scheiden sich die Geister. Auf jeden Fall schafft sie es, extreme Emotionen in dem Menschen wachzurufen. So schwankte sein Verhältnis zur Katze zwischen Liebe und gottgleicher Bewunderung im Alten Ägypten bis hin zu Hass und Verbrennung im finsteren Mittelalter. Ihrer Ausstrahlung wohnt etwas Geheimnisvolles, geradezu Mystisches inne. Die Katze hat ihren eigenen Kopf und liebt ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Gerade das lieben Katzenhalter an ihrem intelligenten Haustier, während diejenigen, die auf ein hierarchisches Verhältnis zu ihrem Tier Wert legen, besser zu einem Hund greifen sollten. Trotzdem schätzt eine Katze durchaus die Zuwendung ihres Menschen und kann mit ihm eine sehr tiefe Bindung eingehen. Katzen eignen sich gut für Berufstätige mit geringem Zeitbudget und werden von Kindern wegen ihres hohen Kuschelfaktors und ausgeprägten Spieltriebs geliebt. Artgerecht ist der Zugang nach draußen. Ist dieser nicht möglich, braucht die Katze eine noch viel stärkere Beschäftigung durch den Menschen und eine weitere Katze als Freund und Spielgefährte.

Die Welt der Kleintiere ist vielseitig

Gegenüber Hund und Katze fallen die anderen Haustiere stark in puncto Komplexität und Bindungsfähigkeit zum Menschen ab, erfüllen aber durchaus eine Nischenfunktion. Nagetiere und Kaninchen sind putzig und niedlich anzusehen. Trotz des flauschigen Fells ist der Kuschelfaktor aber begrenzt. Vor allem Kaninchen hassen es, getragen zu werden, und Hamster und Kinder passen überhaupt nicht zusammen, weil Hamster wahre Eigenbrötler sind und als nachtaktive Tiere tagsüber ihre Ruhe brauchen. Meerschweinchen sind Streicheleinheiten zwar tendenziell zugewandter. Allerdings leiden diese sensiblen und empfindlichen Tiere stumm, sodass schon manch ein Meerschweinchen zu Tode gedrückt wurde. Generell sollten Kleintiere nicht von oben gepackt werden. Dies setzt sie als Beutetiere unter Stress, da diese Bewegung sie an die Klauen des Adlers und anderen Raubvögeln erinnert, vor denen sie in der freien Wildbahn auf der Hut sind.

Eine Alternative sind Mäuse und Ratten, die allerdings schon mit zwei Jahren alt sind. Ratten neigen zudem dazu, im Alter Krebs zu bekommen, was für alle Beteiligten eine schmerzhafte Situation ist. Generell mögen brave Personen lieber Mäuse, während Punker und andere Rebellen sich eher Ratten hingezogen fühlen. Sie spüren mit diesen intelligenten und eigenwilligen Tieren eine Art Wesensverwandtschaft, da auch diese eine Ausgrenzung von den Menschen erfahren. Bei Vögeln wiederum ist wichtig, dass ihr Freiheitsdrang respektiert wird. Sie freuen sich über einen gelegentlichen Freiflug in der Wohnung und über eine größere Voliere statt einem engen Käfig. Wellensittiche können zudem mit der Zeit zahm werden. Fische im Aquarium üben schließlich eine beruhigende Wirkung auf den Besitzer aus. Ihre Haltung erfordert Kenntnisse in der Fischhaltung. Der Ausbau des Aquariums um Pflanzen und andere Fische stellt neben der bloßen Betrachtung einen weiteren Reiz dar.

Autor:

Dirk Glockner aus Darmstadt-Nord

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