Einladung: diskurs - TiP - Sozialstaat
Digitalisierung der Arbeitswelt/Industrie 4.0/Mobilität

Die Digitalisierung der Gesellschaft - auch in der Automobilindustrie - schreiten rasant fort. Das Fahrzeug mit Software wird zum rollenden PC, d.h. auch zum rollenden Büro, Wohnzimmer und Roboter-Taxi.

Die Ersetzung des Verbrennungsmotors durch den Elektromotor löst nicht das Problem, denn man steht noch genauso im Stau wie zuvor. Auch die Digitalisierung des Verkehrswesens könnte sich zunehmend als untauglicher Versuch erweisen, mit viel elektronischem Aufwand die rollenden „Büro-Wohnzimmer“ oder „Mini-Sardinenbüchsen“ am Leben zu erhalten. Könnte mehr kollektive Mobilität statt straßenbezogenem Individualverkehr eine weiterreichende Lösung darstellen? Ist das Auto mittlerweile mehr eine „Stehzeug“ als ein „Fahrzeug“? Wird das eigene „Heiligsblechle“ durch die Monatskarte des ÖPNV, intelligente Mehrfachnutzung und andere Mobilitätsangebote ersetzt?

Diese Fragen sind nicht neu. Staurekorde, Parkplatznot, Luftverschmutzung nebst drohenden Fahrverboten werden immer deutlicher. - Die Leistungs- und Verhaltenskontrolle der Mitarbeiter ist digital heute schon möglich. Können Betriebsräte und Gewerkschaften zukünftig noch Einfluss nehmen oder werden bestehende Mitbestimmungsrechte außer Kraft gesetzt? Ist eine betriebliche und überbetriebliche Gegenwehr möglich?

Den Vortrag hält am Montag, 06. Nov. 2017, 18.00 Uhr im Theater im Pädagog (Gewölbekeller), Pädagogstraße 5, 64283 Darmstadt: IG Metallmitglied und Betriebsrat Martin Bott bei Daimler Stuttgart, Werk Untertürkheim. Die anschließende Diskussion leitet Prof. Dr. Gerd Lautner, TU Darmstadt, FB Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. - Der Eintritt ist frei.

Autor:

Heinrich Ruhemann aus Darmstadt-Süd

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