Der BUND und die Bürgerinitiative Schaafheim e.V. fordern die Lokalpolitiker zum Schutz des Stadtwaldes auf
Diskussions- und Info-Veranstaltung zum weiteren Sandabbau in Babenhausen

Über 30 Sandabbauflächen im Rhein-Main-Gebiet vernichten wichtige ökologische Lebensräume. Einzelne Unternehmen verbrauchen an verschiedenen Standorten wichtigen Naturraum, den die Bewohner im Ballungsraum Rhein-Main als grüne Lunge dringend brauchen.

Wald muss als Ökosystem erhalten bleiben. Die Rodung von 170.000 m² Kiefern-, Buchen- und Eichenwald würde uns einen Teil der grünen Lunge und unseres Erholungsraumes in der Region nehmen. - Stattdessen wird gefordert, den Wald mit seiner sauberen sauerstoffhaltigen Atemluft zu erhalten, aus dem auch Trinkwasser kommt. Der Wald gleicht die mit dem Klimawandel zunehmendenTemperaturextreme aus. Er muss erhalten bleiben, denn er speichert das sonst zusätzlich in die Luft gelangende CO². Zudem speichert der Waldboden fast genauso viel Kohlendioxid.

Der Stadtwald darf nicht zum Baggersee werden! - Am 21.10.2019 um 19.00 Uhr informiert eine Präsentation mit dem Thema, „Brauchen wir so viel Sandabbau in der Region?“ über die Erweiterungsplänen von 17 ha im Babenhäuser Stadtwald. - Für Interessierte stehen Experten mit ihrem Fachwissen zum Bergrecht bereit. Der Schaafheimer Verein recherchiert und informiert seit Jahren zu den Problemen mit immer mehr Sandabbau in Südhessen. Durch Steigerung der Abbaumengen in immer kürzerer Zeit steigen Schwerlastverkehr und Lärmbelästigungen.

Dem Argument der Bauwirtschaft, dass sie in der Region so viel Kies benötige, kann die Bürgerinitiative nicht folgen. Selbst der Bauboom der 70er und 90er Jahre kam mit weit kleineren Auskiesungsflächen aus.

Autor:

Heinrich Ruhemann aus Darmstadt-Süd

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