Sechste „Genussinitiative“ von „mein südhessen“ wieder ein köstlicher Erfolg
Herbstliche Gaumenfreuden mit Wild und Kürbis

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Ran an die Töpfe hieß es auch in diesem Jahr wieder als „mein südhessen“ am 22. Oktober erneut zur „Genussinitiative“ einlud. Drei erfahrene Köche vom „CC-Club kochender Männer Deutschland e.V.“ standen an dem Abend bereit, um mit den acht Teilnehmern des Kochevents ausgefallene kulinarische Highlights zu zaubern und ihnen dabei ein paar Tricks und Kniffe am Herd zu verraten.
Gut aufgelegt und neugierig darauf, was der Abend bringen mag, fanden sich die acht Hobbyköche am Schauplatz des Events, dem Küchenstudio WALTHER in Weiterstadt, ein.
Zwischen den modern eingerichteten und stilsicher designten Küchen wurden sie von den Club-Köchen Frithjof Konstroffer, Wilfried Neudecker und Bodo Daub in Empfang sowie direkt unter deren Fittiche genommen. Auch Daub hatte vor einigen Jahre diese Erfahrung gemacht, als er Teilnehmer einer „Genussinitiative“ war und begeistert von dieser kurz darauf selbst die Kochjacke des Clubs überstreifte. Sobald die Schürzen angelegt waren, standen die Ersten schon bereit zum Pürieren und Schneiden der Zutaten. Der frühe Start war auch nötig, denn bereits zur offiziellen Begrüßung gab es zusätzlich zum Glas Sekt Waffeltütchen mit geminztem Erbsenpüree und Forellenmus. Zubereitet wurde dieses natürlich eigenhändig von den Teilnehmern, die es auch selbst kunstvoll mit Spritztüten einfüllten. Lediglich bei den Waffeltütchen hatte man sich ausnahmsweise die Arbeit erspart und auf vorgefertigte Produkte zurückgegriffen. Frisch und hochwertig waren ohnehin alle Zutaten, die auch in diesem Jahr wieder großzügig vom Rewe-Center in Darmstadt bereitgestellt wurden. Vor allem die Qualität des Fleischs und der Muscheln fand das Lob der Köche, welches sie auch direkt an den anwesenden Marktmanager Frank Bott weitergaben.
Gemäß der höchstoffiziellen Küchenrichtlinien ist man beim Kochen per Du, was der aufgeschlossenen Gruppe nicht zweimal gesagt werden musste. Jeder half dem anderen und tauschte untereinander Kochtipps aus. Zur Vorbereitung des exquisiten Menüs, das eigens für den Abend zusammengestellt wurde, stand erstmal viel Schneiden, Schälen und Würfeln der Zutaten auf dem Programm. Dabei gaben die Club-Köche ihr umfangreiches Wissen gerne weiter und berieten über die richtige Schnitttechnik oder welches Messer wofür verwendet werden sollte. Schon nach kurzer Zeit konnte der erste Gang auf den liebevoll dekorierten Tischen angerichtet werden. Vor allem der exotische Kürbis „Surprice“ hatte es sprichwörtlich in sich. Frisch ausgehöhlt wurde der Hokkaido im Backofen erwärmt und anschließend mit einer leckeren Kürbissuppe gefüllt. Quer über den Suppen-Kürbis spannte sich eine auf einer ungekochten Spaghetti aufgespießte Jakobsmuschel sowie eine argentinische Rotgarnele. Für Auge und Gaumen ein Traum! Parallel zur Vorspeise wurde direkt der Zwischengang vorbereitet: Saltimbocca vom Skrei auf Pastinakenpüree mit frischen Erbsen. Jeder fand dabei seine Aufgabe, vom Schälen der Pastinaken, dem schneiden, pürieren bis hin zum Würzen und Wickeln der Fischfilets. Tipp vom Koch: Den Fisch vorab nicht salzen, da der Parmaschinken selbst bereits ausreichend salzig ist.
Die für das fünfteilige Menü ausgewählten Gerichte hatten dabei den Anspruch, gut miteinander zu harmonieren, etwas Besonderes darzustellen, aber dabei für jeden nachkochbar zu sein, auch ohne Expertenkenntnisse.
Als Hauptgericht wurde ein ausgelöster Rehrücken auf Portwein-Wildsoße an Petersilien-Kartoffelstampf mit Pilzen zubereitet. Die Soße zum Wild war dabei die Spezialität von Wilfried Neudecker, der manchen Kochfreunden auch aus der TV-Show „MasterChef“ als „Soßen-Willi“ bekannt ist. Wildknochen, die im Ofen vorgeröstet wurden, dienten als Basis der Soße, für die Bernd Weber von „Bernds Weinquelle“ aus Darmstadt einen feinen Wein ausgesucht hatte. Einen hochwertigen und gut schmeckenden Tropfen zu verwenden, sei besonders wichtig, „weil man ja den Geschmack in der Soße haben will“, wie „Soßen-Willi“ den Teilnehmern erklärte.
Zum süßen Abschluss der kulinarischen Gaumenreise gab es Himbeer-Türmchen an „beschwipstem“ Himbeerkuli. Gut verköstigt, reich an neuen Eindrücken und generell rundum zufrieden zeigten sich die acht Teilnehmer und wären trotz vorgerückter Stunde noch in geselliger Runde am Tisch sitzen geblieben. Am Ende wurde das Kocherlebnis von dem Teil eines Kochabends komplettiert, den wohl jeder Koch und Genießer gerne vermeiden würde: Aufräumen und Spülen. Schließlich müssen die Teller ja sauber sein. Für die nächste „Genussinitiative“.

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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