Vor Ort meets MainLifestyle

Ausstrahlung:
Karfreitag um 19 Uhr sowie Ostersonntag um 10 Uhr

Wiederholungen:
vom 13. April bis 19. April täglich um 20 Uhr

Mörfelden-Walldorf, 9. April 2020. Derzeit beschäftigt alle nur noch ein Thema – Corona. Auch die Berichterstattung ist durch Kontaktverbote und Ausgangbeschränkungen schwierig geworden, denn viele Produktionen konnten nicht mehr rechtzeitig fertiggestellt werden. Hier ist also Kreativität gefragt und so haben die beiden Moderatoren Anke Seeling und Yannick Michel ein Crossover-Format auf die Beine gestellt: „Vor Ort meets MainLifestyle“. Während Anke Seeling aus dem Homeoffice im Taunus berichtet, ist Yannick Michel am Frankfurter Mainufer unterwegs.

MainLifestyle unterwegs in der Hotel- und Gastronomieszene

Diese beiden Branchen hat es in der Corona-Krise mit am schlimmsten getroffen. Hotels und Restaurants müssen geschlossen bleiben und haben faktisch ein Verbot über die Ausübung ihrer Tätigkeiten auferlegt bekommen. Yannick Michel hat sich daher auf die Suche nach kreativen Konzepten und Neuerfindungen gemacht.

Luxstay in Karben: Alle Buchungen bis Ende des Jahres wurden storniert – ein Rückgang von 90 %, geplante Investitionen wurden auf Eis gelegt und Mitarbeiter wurden entlassen. Um die Zimmer dennoch für etwas Gutes zu nutzen, bietet der Betreiber sie kurzerhand Krankenhäusern und Altenheimen an – sei es für Patienten, Pfleger oder Ärzte. Außerdem stehen die Zimmer – ausgestattet mit einem Schreibtisch und WLAN – als Coworking Space für Berufstätige zu Verfügung, die keine Arbeitsmöglichkeit im eigenen Zuhause haben.

Die Speisekammer in Frankfurt: Um den Publikumsverkehr zu minimieren oder zu meiden, musste das Restaurant wie viele andere in Deutschland schließen. Einen Plan B hat Alexander Schreuer bisher nicht. Einzige Option ist eine verkleinerte Speisekarte und ein Abholservice der Speisen. Ein Hit ist nach wie vor die Pasta mit Bärlauchpesto – die Zutaten dafür wachsen im eigenen Garten hinter dem Haus.

Bistro DELI kat in Frankfurt: Viele Banken lehnen es ab, Gastronomie-Betrieben finanziell zu helfen. Um dennoch über die Runden zu kommen, bietet auch dieses Bistro einen To Go-Service für Mittagsgerichte an. Um den Abstand einzuhalten und die Gäste zu schützen, wurden zwei Tische aufgebaut, die Übergabe erfolgt mit Schutzmaske und Handschuhen.

Confisserie Graff: Auch in der Confisserie sind die Einschränkungen spürbar: Schichtarbeit in der Backstube und jeweils nur zwei Kunden zur selben Zeit im Verkaufsraum, um den Abstand einzuhalten. Seit zwei Monaten läuft die Oster-Produktion, doch die Schokohasen sind im Moment nicht sehr gefragt. Um den Humor bei den ganzen Corona-Nachrichten nicht zu verlieren, hat sich Regina Graff mit ihrem Team eine besondere Süßigkeit einfallen lassen – das Toilettenpapier-Törtchen. Fast 300 Stück verkauft das Unternehmen täglich.

Vor Ort in Niedernhausen – die Gemeinde im Grünen

Moderatorin Anke Seeling ist diesmal nicht direkt vor Ort unterwegs, sondern berichtet aus ihrem Homeoffice über die Gemeinde Niedernhausen. Die Nähe zur Natur, aber auch die schnelle Verkehrsanbindung macht Niedernhausen mit seinen sechs Ortsteilen zu einem Wohlfühlort für Jung und Alt.

Was es mit den drei T’s aus Niedernhausen auf sich hat, zeigt Anke Seeling in der Sendung:

Theisstal Apotheke: Schon im 8. Jahrhundert wurden durch heilkundige Mönche die Grundlage für den heutigen Beruf des Apothekers gelegt. Ganz so alt ist die Theisstal Apotheke noch nicht – allerdings zählt sie mit ihren 92 Jahren zu den ältesten Apotheken in Niedernhausen und wird bereits in der vierten Generation der Familie Reichert betrieben. Trotzdem wird auf Digitalisierung nicht verzichtet: Die Apotheke arbeitet mit einem Medikamentenautomaten im Warenlager und stellt sich auf das E-Rezept ein, das in Zukunft häufiger zur Anwendung kommen wird.

TÜFA Team Niedernhausen: Eine der modernsten TÜV-Prüfstellen Deutschlands ist seit kurzem in Niedernhausen beim TÜFA Team zu finden. Marc Trömner und seine Frau führen den Familienbetrieb in der dritten Generation. Doch hier gehen nicht nur normale PKWs auf die Hebebühne – auch außergewöhnliche Modelle wie Campingmobile oder Traktoren werden unter die Lupe genommen. Das Thema Nachhaltigkeit wird darüber hinaus sehr ernst genommen, denn das Gebäude wird Co2-neutral mit eigenem Strom betrieben.

Tanzstudio Malu: Inhaberin Malu Maria-Luise Hödl hat seit 30 Jahren eine besondere Leidenschaft: Sie hat sich auf orientalischen Tanz spezialisiert. In ihrem Tanzstudio lehrt einen der ältesten Kulturtänze in unterschiedlichster Form. Auch wenn sie aufgrund der Corona-Krise derzeit keine Kurse hat, zeigt sie dem Team ihr Können.

(rheinmaintv)

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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