Benefizmilonga für argentinische Straßenkinder

Eintauchen in eine fremde Welt von Stolz, Armut und Leidenschaft im Caritaszentrum Schweizerhaus

Am 3. Oktober 2012 findet ab 20 Uhr in der Casa Suiza (Caritaszentrum Schweizerhaus), Mühltalstraße 35 in Darmstadt eine Benefizmilonga für argentinische Straßenkinder statt.

Zu der Musik von DJ Irma Handwerker tanzen Samira und José
Sophia und Just sowie Andrea und Andrés. Alle, die Lust haben, die aufregenden lateinamerikanischen Tänze kennenzulernen sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist eine freiwillige Spende.

„Milonga para los Niños“ ist ein Wohltätigkeitsprojekt der Stiftung „Sociedad para los Niños”, das 2001 ins Leben gerufen wurde, als Argentinien die größte wirtschaftliche Krise seiner Geschichte durchlebte. Das Ausmaß der sozialen Auswirkungen löste in einer Gruppe tangobegeisterter Australier große Betroffenheit aus und weckte in ihnen den Wunsch zu helfen. So entstand die Idee, auf internationaler Ebene ein Netz von Benefizmilongas zu etablieren, mit denen Veranstalter weltweit argentinischen Straßenkindern helfen können. In den vergangenen zehn Jahren fanden solche Veranstaltungen in Argentinien, Australien, Neuseeland und zweimal in Deutschland statt.

In Argentinien sind derartige Wohltätigkeitsprojekte nicht nur in der Tangoszene gang und gäbe, denn vieles liegt hier im Argen und hängt von Privatinitiativen ab.

Die in den „Milongas para los Niños” gesammelten Spenden gehen zurzeit an zwei Heime, in denen zehn bis 18 Kinder in Not zwischen acht Monaten und 16 Jahren ganztags untergebracht sind, ernährt, versorgt und beschützt werden, bis eine Adoption möglich wird: „Los Horneros” und „Hogar Siand”. Beide Einrichtungen sind staatlich anerkannt, werden jedoch nur minimal bezuschusst.

Veranstalter der Darmstädter Benefizmilonga ist das Caritaszentrum Schweizerhaus. Diplom Psychologe Hans Gunia hat zusammen mit Ute Neumaier die Veranstaltung organisiert.

Die Einnahmen aus der Veranstaltung von Darmstadt nimmt sie mit nach Buenos Aires und übergibt sie dort persönlich an die Leiterinnen der beiden Heime.

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