Ehrenamtliche Hospizarbeit - Vorbereitungskurs ab August

Lernen fürs Ehrenamt: 14 Teilnehmer, 13 Frauen und ein Mann  (Foto), wurden in einem ersten Ausbildungsgang des Evangelischen Hospiz- und Palliativ-Vereins e.V. für ihren Einsatz ab 5. September im Elisabethen-Hospiz in Darmstadt  ausgebildet. Für einen weiteren dreimonatigen Kurs, der  nach den Sommerferien beginnt, werden jetzt Anmeldungen angenommen.
  • Lernen fürs Ehrenamt: 14 Teilnehmer, 13 Frauen und ein Mann (Foto), wurden in einem ersten Ausbildungsgang des Evangelischen Hospiz- und Palliativ-Vereins e.V. für ihren Einsatz ab 5. September im Elisabethen-Hospiz in Darmstadt ausgebildet. Für einen weiteren dreimonatigen Kurs, der nach den Sommerferien beginnt, werden jetzt Anmeldungen angenommen.
  • hochgeladen von Ev. Hospiz- und Palliativ-Verein Darmstadt

DARMSTADT. Karin Hansel ist voller Erwartung. Wenn am 5. September in Darmstadt die ersten Patienten in das Elisabethen-Hospiz einziehen, wird sie als ehrenamtliche Helferin den Fachkräften zur Seite stehen. Am 9. Juli beendete die 50-jährige Dieburgerin zusammen mit 13 weiteren Teilnehmern den ersten Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizhelfer, den der Evangelische Hospiz- und Palliativ-Verein Darmstadt e.V. in den zurückliegenden drei Monaten angeboten hat. Der 2003 gegründete Verein ist Mitträger des Hospizes im Neubau des Elisabethenstifts, dessen zwölf Betten Schwerkranken aus Südhessen erstmals die Möglichkeit bieten, wohnortnah in Darmstadt ihre letzten Tage gut betreut und in Würde zu verleben.
30 bis 40 ehrenamtliche Helfer wünscht sich Barbara Schulz, stellvertretende Hospizleiterin und zweite Vorsitzende des Evangelischen Hospiz- und Palliativ-Vereins, damit die Arbeit reibungslos läuft. Geplant ist, dass jeder Helfer mindestens drei bis vier Stunden pro Woche die hauptamtlich Tätigen entlastet. Das schließt Kaffee kochen und Tisch decken genauso ein wie die Zuwendung zu den Schwerstkranken und ihren Angehörigen. Während des Vorbereitungskurses erhalten die Teilnehmer nicht nur das Rüstzeug für ihre Arbeit, sondern lernen sich gegenseitig kennen und wachsen zu einer Gruppe zusammen. Wichtige Voraussetzung für die reibungslose Arbeit im Team.
Die besondere Atmosphäre eines Hospizes hat Karin Hansel in Frankfurt kennengelernt, als sie 2008 einen Kollegen bis zum letzten Atemzug begleitete. Schmerz und Hilflosigkeit der Ehefrau veranlassten sie spontan zur Trauer- und Sterbebegleitung. Zurück blieb die beglückende Erfahrung, dass ihr diese Arbeit eine große Zufriedenheit gibt. So kam sie zum Evangelischen Hospiz- und Palliativ-Verein Darmstadt, wo sie sich 2009 unter Leitung des Vereinsvorsitzenden, Pfarrer Walter Ullrich, für den ambulanten Dienst ausbilden ließ.
Während beim ambulanten Dienst die intensive Betreuung einer Person im Vordergrund steht, gilt es im stationären Dienst, für eine gerade notwendige Handreichung zur Verfügung zu stehen. Karin Hansel will in Zukunft beides. Doch damit die Mutter von vier Kindern und die anderen Helfer nicht über Gebühr belastet werden, müssen möglichst viele sich die Arbeit teilen.
Ein weiterer Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizhelfer beginnt deshalb kurz nach den Sommerferien im August. Auskünfte erhalten Interessierte unter www.hospizverein-darmstadt.de bzw. bei den beiden Vorsitzenden: Pfarrer Walter Ullrich, Telefon 06151 4037677, E-Mail: ullrich.walter@eke-da.de, und Barbara Schulz, Telefon 06151 4037670, E-Mail: schulz.barbara@eke-da.de.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen