Europaweite Proteste gegen das Töten von Straßenhunden in Rumänien

Organisatorin Beate Bernhardt vom Verein "Fair Play For Strays"
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  • Organisatorin Beate Bernhardt vom Verein "Fair Play For Strays"
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Frankfurt/Main, 17.05.2014:

Gejagt, gequält, getötet – Das grausame Schicksal der Straßenhunde in Rumänien.


Unter diesem Motto riefen heute auch die die Tierschützer der Organisation Fair Play for Strays e.V. zu einer Demo in Frankfurt/Main auf. Nachdem die rumänische Regierung im letzten September Kopfgelder für getötete Hunde aussetzte, reißt die Flut an Bildern misshandelter und getöteter Tiere nicht ab. Das alles finanziert durch EU-Steuergelder, die eigentlich für den Bau von Tierheimen, der Versorgung der Hunde und Kastrationsprogramme bestimmt sind.
Zu Gast und einer der Redner auf der Veranstaltung war der rumänische Parlamentsabgeordnete Remus Cernea, der sich in seiner Heimat für die Rechte von Menschen und Tieren einsetzt. Er berichtet über die katastrophalen Zustände in den Tierheimen und dass selbst friedliche Hunde aus der Nachbarschaft, die auf der Straße nach Futter betteln, weggefangen und auf bestialische Weise in den Tötungsstationen mit T61 eingeschläfert oder mit Rattengift und Unkrautvernichtungsmitteln vergiftet werden. Obwohl nach einer Umfrage in Rumänien weit über 60% der Bevölkerung gegen diese Grausamkeiten ist, gibt es nur wenige Städte, die ihre Probleme mit den Straßenhunden auf humane Art lösen.
Unermüdlich setzen sich die Tierschützer hierzulande ein, um die verantwortlichen Politiker wachzurütteln, private Shelter zu unterstützen und nicht zuletzt auch Hunde in ein sicheres Zuhause zu vermitteln. Ausführliche Informationen gab es am Infostand und einem Demolauf durch die Innenstadt.
Wer sich weiter informieren oder den Verein unterstützen möchte, findet hier ausführliche Informationen im Internet oder Facebook unter Fair Play For Strays

Autor:

Susanne Wolf aus Darmstadt-Süd

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