Internationaler Flair im Darmstädter Justus-Liebig-Haus am 24. Februar

Die großen  Stellwände haben groß- und kleinformatige Bilder von Künstlern aus aller Welt aufgenommen
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  • Die großen Stellwände haben groß- und kleinformatige Bilder von Künstlern aus aller Welt aufgenommen
  • Foto: Copyright Peter Edinger
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Wo: Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, 64283 Darmstadt auf Karte anzeigen

Wer seit dem 24. Februar durch die Kommunale Galerie in die Volkshochschule oder in die Stadtbibliothek geht, ist vielleicht überrascht über die vielen Gemälde. Es sind nicht nur viele, es sind auch vielfältige – in Format, Herkunft, Techniken. Und besonders überrascht waren die Passanten, als am Dienstag auch noch Musik zu hören war – und fröhliche Unterhaltung bei Finger-Food und Getränken.
Anlass war die Eröffnung einer Ausstellung „So entstehen Phantasien“. Dazu hatte Juan Carlos Luna seine internationalen Künstlerfreunde (Malerei und Musik) und die Unterstützer seines (noch nicht) eingetragenen Vereins „Gesellschaft für internationale Kunst und Kultur“ eingeladen und die Unterstützung der Stadt Darmstadt gewonnen.
In seiner Eröffnungsrede stellte Juan Carlos Luna sich selbst vor: Er stammt aus Ecuador; dort war er Bergsteiger und Touristenführer. Nach Deutschland kam er, um sein Deutsch zu verbessern, entdeckte aber schnell, dass er auch hier studieren und eine Familie gründen konnte. – Er dankte der Stadt und allen Mitwirkenden für die Unterstützung, die diese Ausstellung erst möglich machte.
Oberbürgermeister Jochen Partsch würdigte in seinem Grußwort die integrierende Kraft, die von der Kunst, besonders aber von der Zusammenarbeit an einem solchen Projekt, ausgeht. Für eine weltoffene Stadt wie Darmstadt sei es von hervorragender Bedeutung, Künstler aus verschiedenen Kontinenten kennen zu lernen und ihnen Teilhabe und Mitwirkung zu ermöglichen. Er dankte, auch im Namen zweier anwesender Vertreter der Stadtverordnetenversammlung, Juan Carlos Luna für seine Initiative. Der Gesellschaft für internationale Kunst und Kultur wünschte er gutes Gelingen und viel Erfolg. – Damit war die Ausstellung eröffnet.
Alle Beteiligten aufzuzählen würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Stellvertretend seien die Malerinnen Monika Belke mit neuen Arbeiten auf Leinwand und Papier und Pia Schweizer mit einem großflächigen Bild und dem Kommentar „Die Muschel – das Meer – der Sand. Das ist der Stoff, aus dem für mich Phantasien entstehen“ genannt.
Das Musikprogramm war ebenso vielfältig: Maestro José Maschietto von der Oper Frankfurt trug einen temperamentvollen Sologesang zur Gitarre vor. Ugur Campolat spielte auf einer „Tempura“, von der Größe entsprechend einer Ukulele, aber in der Dersim-Kultur beheimatet. Diese findet sich auf dem Gebiet der heutigen Türkei und wurde über Jahrhunderte unterdrückt. – Ausserdem spielten Lale Kocgün (Türkei), Ricardo (Venezuela), Miriam (Deutschland) und Yuri Pumahualca (Peru) mit Ivan Rodriguez (Venezuela).

Die Musik wird man sich nun im Internet suchen müssen. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. März im Justus Liebig Haus zu sehen und wird sicher viele Passanten in ihren Bann ziehen.

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