Zeichen des Zusammenhalts in Darmstadt
„Religionen für den Frieden“

Ein schönes Zeichen haben die Vertreter*innen der Kirchen und Religionsgemeinschaften erstmals im Staatsarchiv mit ca. 60 Zuhörern gesetzt: Nach jedem Redebeitrag hängten sie Buchstaben an eine im Karolinensaal gespannte Leine, so dass am Ende zu lesen war: Frieden braucht Zusammenhalt. - Diesen haben die Beteiligten demonstriert bei ihrer traditionellen Veranstaltung  am 8. Mai, dem Tag der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und Beendigung des II. Weltkriegs.

Stadträtin Iris Behr würdigte im Name des Oberbürgermeisters in ihrem Grußwort den Beitrag für das Gemeinwohl in der Stadt: „Wir brauchen jeden einzelnen, wir brauchen Organisationen und Institutionen, Vereine und auch die Religionsgemeinschaften“, so Behr, „um für Toleranz und Respekt einzutreten und den Mitmenschen zu sehen und anzuerkennen“.

 Ziel der beteiligten Religionsgemeinschaften ist es, sich für Frieden und für ein gedeihliches Miteinander einzusetzen. So sprach Senay Altintas von einem „Werkzeugkasten für einen konstruktiven Zusammenhalt“. Der Beitrag jeder Religionsgemeinschaft solle als „Werkzeug für den Frieden“ und für einen friedfertigen und toleranten Umgang dienen . - Im Anschluss tauschten sich Vertreter*innen der Religionsgemeinschaften bei einem gemeinsam vorbereiteten Fingerfood-Buffet aus.

Die AG  besteht aus Bahá’i Gemeinde Darmstadt, Emir-Sultan-Moschee, Erziehungs- und Kulturverein der Al Rahma Moschee, Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde, Jüdische Gemeinde Darmstadt, Katholisches Dekanat Darmstadt, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Neuapostolische Kirche, Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde. Auch wirkt der Interreligiöse Arbeitskreis mit.

Selbstverpflichtung der Religionen in Darmstadt

Als Angehörige verschiedener Religionen in Darmstadt verpflichten wir uns,
das Beste für unsere Stadt zu suchen und ein friedliches Zusammenleben der Menschen zu ermöglichen.
Wir verpflichten uns, eine Gesellschaft auf Grundlage gemeinsamer Werte und Ideale zu entwickeln.
Wir verpflichten uns, einander zu respektieren und eine Kultur der Toleranz und Offenheit zu fördern.
Wir verpflichten uns, für Gewaltlosigkeit und Ehrfurcht vor allem Leben einzutreten.
Wir verpflichten uns, miteinander auf der Suche nach Frieden zu bleiben.
Wir verpflichten uns, für Gerechtigkeit und eine soziale Gesellschaft einzutreten.
Wir verpflichten uns, die Schöpfung zu bewahren.
Wir verpflichten uns, solidarisch für das Gemeinwohl zu handeln.

Autor:

Heinrich Ruhemann aus Darmstadt-Süd

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