Startschuss fürs Wintersemester an der TU Darmstadt

Die TU Darmstadt hat am vergangenen Montag ihre rund 5000 Erstsemester im karo5 begrüßt.
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  • Die TU Darmstadt hat am vergangenen Montag ihre rund 5000 Erstsemester im karo5 begrüßt.
  • Foto: Miguel Hahn / TU Darmstadt
  • hochgeladen von Nathalie Brandenburger

Es ist der erste Tag der Vorlesungszeit im Wintersemester 2011/12. Für ca. 5000 der insgesamt rund 25000 Studierenden ist es der erste Tag an der Technischen Universität Darmstadt überhaupt. Zu diesem Anlass fand am vergangenen Montag eine Begrüßungsveranstaltung für die „Erstis“ statt. Knapp 3000 Erstsemester nahmen die Gelegenheit wahr, sich im Foyer des karo5 über 38 zentrale Einrichtungen und Gruppen der TU Darmstadt zu informieren.
Dazu gehört auch der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA). Der AStA bildet die allgemeine Studierendenvertretung, der sich um die kleinen und großen Probleme der Studierenden kümmert. Aber der AstA informiert auch über politische Dinge, wie politische Bildung. „Die Studis sollen sich Gedanken machen über ihre Möglichkeiten, sich an der TU zu engagieren“, erklärt Marcel Götzinger. Er ist seit ca. vier Monaten im AStA aktiv. Der AStA unterhält aber auch kulturelle Einrichtungen der TU, wie das 603qm oder den Schlosskeller. Auch das Servicecenter im karo5 hatte seine Pforten länger geöffnet als gewöhnlich. So wüssten die Studierenden in Zukunft, wohin sie sich bei Fragen zum Thema Im- oder Exmatrikulation oder Studiengangswechsel wenden können. „Ich hatte heute allein 200 bis 300 Anfragen von Erstsemestern“, erzählt Susanne Zieris. Sie ist seit 37 Jahren an der TU Darmstadt angestellt.
Seyma Seven ist 22 Jahre alt und kommt aus Marburg. Sie beginnt in diesem Semester ihr Studium in Computational Engineering (CE). „Nach dem Abi wusste ich nicht, was ich machen sollte“, erzählt Seyma. Deswegen hat sie zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert und ist anschließend zum Medizinstudium nach Budapest gegangen. Aber auch das war nicht das Richtige für sie. Deswegen entschied sie sich für das CE-Studium in Darmstadt.
Auch der 21-jährige Christoph Wagner aus Fürth hat sich für ein Studium an der TU Darmstadt entschieden. An seinen jetzigen Studiengang, Informationssystemtechnik, ist er über Umwege gekommen, da er in Biotechnologie nicht genommen wurde. „Das hat am interessantesten geklungen“, erzählt er. Warum hat er sich für ein Studium in Darmstadt entschieden? „Schwierige Frage“, sagt er schmunzelnd. Er sei schon öfter hier gewesen und die TU habe bei ihm den besten Eindruck hinterlassen. Dieser Meinung ist auch die 22-jährige Irina, die in Darmstadt ihren Master in Informatik machen will. Die Reputation der TU hat großen Eindruck auf sie gemacht.
So dürften das auch die restlichen rund 5000 Neulinge an der TU Darmstadt sehen. Der doppelte Abiturjahrgang und der Wegfall der Wehrpflicht hat zu einem rasanten Anstieg der Studierendenzahlen in den letzten Jahren geführt. Im Wintersemester 2006/2007 waren noch ca. 16000 Studierende an der TU eingeschrieben. 2011 sind es rund 25000. Um das in den Griff zu bekommen und weiterhin eine qualitativ hochwertige Lehre anbieten zu können, hat die TU Darmstadt ein großes Maßnahmenpaket geschnürt, erklärt Pressesprecher Jörg Feuck. Dazu gehört u.a. ein großes Bauvolumen. Auf der Lichtwiese entsteht derzeit ein großes Hörsaal- und Medienzentrum. Nach dem Umbau des alten Maschinengebäudes in der Magdalenenstraße wird es dort einen Hörsaal mit 450 Plätzen sowie mehrere Seminarräume geben. Eine weitere Maßnahme bilden neue Zulassungsbeschränkungen vor allem in den Ingenieurswissenschaften ebenso wie eine gezielte Studienberatung, sodass sich die Studierenden besser auf die angebotenen Studiengänge verteilen. „Wir müssen uns darauf einrichten, dass wir noch einige Jahre auf diesem Niveau arbeiten müssen“, sagt Feuck. „Aber wir sind vorbereitet.“

Die TU Darmstadt hat am vergangenen Montag ihre rund 5000 Erstsemester im karo5 begrüßt.
Die TU Darmstadt hat am vergangenen Montag ihre rund 5000 Erstsemester im karo5 begrüßt.
Autor:

Nathalie Brandenburger aus Darmstadt-Süd

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