Was nicht sein kann, weil`s nicht sein darf

Sven ist ein gestandener Mann von 46 Jahren, seit 20 Jahren verheiratet, zwei Kinder.
Bis vor zwei Jahren arbeitete er be der röm.-kath. Kirche als Gemeindereferent.
Doch dann ging es nicht mehr: "Dieses jahrelange Mobbing, diese Unwahrheiten und Intrigen ganz oben wie auch vor Ort, an meinen Arbeitsstätten, das hab ich einfach nicht mehr ausgehalten ... weil ich eben nicht den Deckel draufhalten konnte ... außerdem ...", seine Stimme stockt. "Ich habe mehrfach Übergriffe von sogenannten 'Priestern' erdulden müssen", presst er langsam Wort für Wort über die Lippen. "Weil nicht sein kann was nicht sein darf, hat man von oberster Seite von mir Nachweise für das, was ich erlebt habe, gefordert. Und Gott sei Dank konnte ich sie -inklusive Eingeständnis des Täters- auch bringen, aber das setzte mich erst Recht auf der kirchlichen "Abschussliste" nur noch einen Platz höher, bis ich mich zugunsten meiner Gesundheit entscheiden musste. Er ist froh, diesen Schritt -endlich- gegangen zu sein. Er hat schon erhebliche psychosomatische Schäden davon getragen. Aus der Kirche ist er ausgetreten: "Das, was dort oben geschieht, hat nichts mit der Botschaft Jesu zu tun, rein gar nichts."

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Autor:

Hartmut Weber aus Darmstadt-Süd

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