Erstes Wohnprojekt in der Lincoln-Siedlung bezugsfertig
Wohnraum für rund 50 Personen im Wohnprojekt „Heinersyndikat“

Die Mieter*innen ziehen im Laufe des Monats März in das gemeinschaftliche Wohnprojekt Heinersyndikat ein. In dem von den Bewohner*innen selbst verwalteten Bestandsgebäude mit rund 1.500 Quadratmeter Wohnfläche sind nach der Renovierung 16 Wohneinheiten mit 2 bis 10 Zimmern (zwischen 44 und 200 m²) entstanden.

Mitte des vergangenen Jahres kaufte das Wohnprojekt Heinersyndikat für rund 1,5 Millionen Euro einen Wohnblock in der Lincoln-Siedlung. Die vom Architekturbüro „Dörfer Grohnmeier Architekten“ betreuten Umbauten und Renovierungen sind nun abgeschlossen und die ersten Mieter*innen ziehen ein. - Stefanie Klement (Geschäftsführerin der Heinersyndikat Haus GmbH) berichtet: „Nach acht Jahren unermüdlicher Arbeit und dank der Unterstützung durch viele Direktkredit-Geber können wir nun endlich einziehen. Unsere bunte Gruppe von rund 50 Erwachsenen und Kindern freut sich jetzt auf das gemeinschaftliche Zusammenleben“.

Das Heinersyndikat ist ein selbstverwaltetes Miet-Wohnprojekt. Die Bewohner*innen kümmern sich selbst um alle Belange, die das Gebäude und die Vermietung betreffen und wohnen zur Miete im Haus. Dadurch können auch Menschen ohne Eigenkapital einziehen. - Dahinter steht eine besondere Finanzierungsform. Nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats nimmt das Projekt private Direktkredite (Nachrangdarlehen) an. Wer die Idee unterstützenswert findet, kann Ersparnisse mit Zinsen von 0 bis 1,5 % p.a. im Projekt anlegen. Direktkreditverträge im Wert von rund einer Million Euro wurden bereits abgeschlossen. Diese dienen als Eigenkapital für den Bankkredit.

Im Wohnprojekt werden unterschiedliche Wohnformen realisiert: von Wohngemeinschaften über Familienwohnungen bis hin zu Single-Wohnungen. Es gibt eine barrierefreie Wohnung, drei Sozialwohnungen (darunter eine Wohnung für eine Familie mit Fluchterfahrung) sowie Gemeinschaftsräume.

Zum Selbstverständnis der Gruppe gehören ein gemeinschaftliches Zusammenleben, eine nachhaltige Lebensweise sowie Engagement im Quartier und darüber hinaus. Im Haus wird es z.B. ein zweites Abhol-Depot für die Lebensmittel der Solidarischen Landwirtschaft Darmstadt (SoLaWi) geben und es ist geplant eine Gemeinschaftswerkstatt, geteilte Büroarbeitsplätze (Coworking Space) sowie Raum für Veranstaltungen anzubieten. - Kontakt; 0162 1979632 (Peter Waterstraat) info@heinersyndikat.de

Autor:

Heinrich Ruhemann aus Darmstadt-Süd

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