AfD-Hessen auf dem Weg zur Bundes- und Landtagswahl

Am vergangenen Mittwoch reichten die Vorstandssprecher der Alternative
für Deutschland in Hessen die Landeslisten zur Teilnahme an der
Bundestagswahl und der hessischen Landtagswahl 2013 bei
Landeswahlleiter Wilhelm Kanther ein. Da die neue Partei bisher in keinem
Landesparlament oder im Bundestag vertreten war, muss sie – zusätzlich
zur Abgabe der Wahlvorschläge – für den Bund 2000 amtlich beglaubigte
Unterstützerunterschriften von wahlberechtigten Hessen sammeln. Für den
Landtag waren noch einmal 1000 notwendig.

Geschafft

Zu den eingereichten Unterstützern zählten auch viele Darmstädter. Herr Kanther und zweiMitarbeiter des hessischen Innenministeriums gingen die Unterlagen in
einer kurzen Erstprüfung durch und nahmen die Unterschriften entgegen.
„Wir haben enorme Resonanz erfahren und mit 2350 Unterschriften für den
Bund sowie 3200 für das Land sogar noch mehr erhalten, als notwendig
wären“, freute sich AfD-Landessprecher Eberhard von dem Bussche.

3200 Unterschriften für die Landtagswahl

Ein wesentlicher Anteil von insgesamt 210 Unterschriften kamen von
Wahlberechtigten aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der kreisfreien Stadt Darmstadt. Albrecht Glaser, ehemaliger CDU-Finanzdezernent von Frankfurt, war erleichtert, eine wichtige Hürde in Richtung Bundestagswahl zu nehmen: „Wir gehen nach der erfolgreichen ,Kurzprüfung‘ davon aus dass es keine ernstlichen Bedenken
oder Einwände geben wird. Jedenfalls waren die Mitarbeiter von Herrn
Kanther von der Menge an Unterschriften sichtlich beeindruckt.“
Bei den Formblättern, die die Unterstützer zeichnen mussten, ist neben der
Unterschrift und den genauen Personalien auch eine Bestätigung der
Wahlberechtigung im Land Hessen durch die Gemeinde erforderlich. Die
Landeslisten für den Bundestag müssen laut Bundeswahlgesetz von allen
Parteien am 69. Tag vor der Wahl beim jeweiligen Landeswahlleiter
eingereicht werden. In diesem Jahr finden die hessische Landtagswahl und
die Bundestagswahl gleichzeitig am 22. September statt. Die AfD will zu
beiden Parlamentswahlen antreten. Am kommenden Freitag, dem 58. Tag
vor der Wahl, fällt dann die endgültige Entscheidung darüber, ob die
Alternative für Deutschland im Bund und im Land zugelassen wird.

Weitere Informationen:AfD-Kreisverband Darmstadt

Autor:

Alban Wurth aus Darmstadt-Süd

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