Gedenken der Toten an den europäischen Außengrenzen

Wo: Agaplesion Elisabethenstift, Stiftstraße, 64287 Darmstadt auf Karte anzeigen

Der Koordinationskreis Asyl und der Interreligiöse Arbeitskreis luden ein zu einem „Gedenken an die Toten an den europäischen Außengrenzen“ unteer dem Titel „Die im Dunkeln sieht man nicht“ ein.

Das wurde bewusst auf den Volkstrauertag (19.11.) gelegt, um ihn neu zu beleben. Denn die Trauer gilt den Toten, die in den Medien nur als Zahlen vorkommen, es sei denn das Bild eines Kleinkindes rüttelt vorübergehend auf. Der Einladung zur Mitgestaltung in den Stiftssaal des Elisabethenstifts Darmstadt folgten Evangelisches und katholisches Dekanat Darmstadt, die Neuapostolische Kirche, die AG Internationale Solidarität, die griechisch-orth. Gemeinde, das Bündnis gegen Rechts und der ägyptische Verein.

Das Gedenken eröffnete Johannes Borgetto, der in beiden Veranstaltergruppen mitwirkt. Durch die Veranstaltung führte Pfarrerin Ulrike Hofmann vom Ev. Dekanat. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Chor der Neuapostolische Kirche und der syrische Musiker Nabeel Ismail. Eindrucksvoll war ein lyrischer Text der Somalierin Warsan Shire zur Flucht, der Englisch und Deutsch vorgetragen wurde.  

Auf blauem Tuch (siehe Bild), das Meer symbolisierend, wurden Kerzen entzündet. Im Anschluss wurde die Veranstaltung verschiedentlich als bewegend bezeichnet.  Das vielerorts herrschende Schweigen ist nicht annehmbar. Unser Mitgefühl für die Hinterbliebenen ist zugleich eine Mahnung: Eine menschenfreundliche und humane Politik darf an den europäischen Außengrenzen nicht Halt machen.

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