Workshop für Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen und weitere Fachkräfte
„Über das Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus“

Gegenwärtig wird mehr denn je über Rassismus gesprochen, sei es institutionalisiert oder in Form von Alltagserfahrungen. Die Debatte um die „Flüchtlingskrise“ hat diesen Diskurs verstärkt. - Der Einsatz gegen verschiedene Formen von Diskriminierung ist für die Demokratie und eine offene, moderne Gesellschaft essenziell.

Auch der Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland wurde immer bedeutender. Hier scheint ein erreichter Status der Antisemitismus-Awareness wieder zu erodieren. Jüdinnen und Juden sind in Deutschland vermehrt mit Übergriffen konfrontiert und denken darüber nach, Deutschland zu verlassen.

Um dem Antisemitismus entgegenzutreten, ist es wichtig seine Ursachen zu kennen und die Unterschiede zum Rassismus zu erkennen. Antisemitismus ist keine Diskriminierungsform unter anderen, sondern ein negativer Welterklärungsansatz mit eliminatorischen Zügen, der sich von anderen Diskriminierungsformen und dem Rassismus unterscheidet.

Im Workshop sollen diese Unterschiede in historischer, theoretisch-soziologischer sowie alltagspraktischer Sicht problematisiert und erklärt werden, ohne dabei beide Diskriminierungsformen gegeneinander auszuspielen. Nur durch exakte Analysen kann es gelingen, wirksam gegen Antisemitismus vorzugehen.

Näheres ist zu erfahren bei der Regionalstelle Süd des Demokratiezentrums Hessen für den 02.04.19 von 11.00 – 17.00 Uhr von m.gerhardt@haus-am-maiberg.de.

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