Acht Jahre „Griechenlandrettung“
Wem hat es was gebracht? - Wie geht es weiter? - Gespräch im DGB-Haus Damstadt

Mit dem 20. August endete für Griechenland das dritte Kreditprogramm von der EU, der EZB und dem IWF. Das Land will sich nun aus eigenen Mitteln finanzieren. Ein Grund zu feiern? - Griechenland wurde zur Behebung der Schuldenkrise im Sinne der Gläubiger (Banken u.a.) von den genannten Institutionen ein bis dahin in Europa einmalig Kürzungsprogramm aufgezwungen. Sozialausgaben, Löhne, Renten und staatliche Investitionen wurden radikal gekürzt.

Für viele Griech*innen hatte das bitterstze Armut zur Folge. - Streiks und Demonstrationen gegen diese Politik wurden auch in Deutschland positiv gesehen. Als im Januar 2015 Syriza an die Regierung kam und ein Ende der Spardiktate versprach, hofften viele, Athen könnte Impulse für einen europaweiten Widerstand gegen die Austeritätspolitik liefern.

Nachdem die Syriza-Regierung ein neues Memorandum akzeptiert hatte, erlosch das Interesse an Griechenland. Das Ende dieses Memorandums ist daher Anlass 
am 10.12.2018, 19:30 im DGB-Haus Darmstadt, Hans-Böckler-Saal, Rheinstrasse 50
Bilanz zu ziehen und zu fragen:
· Welche sozialen Schichten tragen die Kosten der Memoranden? Was hat die Regierung von Syriza daran geändert?
· Hätte es aus heutiger Sicht Alternativen gegeben?
· Welche Perspektiven hat Griechenland nach Auslaufen der Memoranden?
Zu diesen Fragen referieren: Giorgos Chondros, Mitglied des Zentralkomitees von Syriza, Athen und Nadja Rakowitz, Geschäftsführerin des vdää (Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte).

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