Schlafmangel - Eltern am Limit

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Bekommen Sie bei der Frage »Und, schläft es schon durch?« rote Stressflecken und Schweißausbrüche?

Wenn das Sandmännchen streikt und der Nachwuchs einfach nicht schlafen will, kommen Eltern schnell an ihre Grenzen. Dabei ist es nichts ungewöhnliches, das kleine Kinder mehrmals in der Nacht aufwachen. Ihr Schlafrhythmus entspricht noch nicht dem der Eltern. Sie haben kürzere Schlafzyklen und mehr REM -Schlafphasen aus denen sie auch leichter wieder erwachen. So wird das ohnehin anstrengende und von vielen Umstellungen begleitete Leben mit dem Baby für viele Eltern zu einer echten Herausforderung. Viele Eltern versuchen in ihrer Verzweiflung den Kindern das Durchschlafen "beizubringen".

Das jedoch, so die Darmstädter Autorin des Elternratgebers "Besucherritze - Ein ungewöhnliches Schlaf-Lern-Buch" ist unnötig und in vielen Fällen sogar schädlich. Dass Kinder nachts aufwachen und dann die Nähe zu ihren Eltern suchen ist völlig normal und biologisch gesehen sinnvoll. Kleine Kinder sind ohne ihre Eltern schutz- und hilflos. In der Natur wäre ein alleine rum liegendes Baby schnell zum Opfer eines Raubtieres geworden. Darum sind kleine Kinder darauf programmiert ständig die Nähe ihrer Bezugspersonen einzufordern. Kindern das abzugewöhnen, wie es in vielen Schlaflernprogrammen gefordert wird, ist nicht sinnvoll und kann im schlimmsten Fall ihr Vertrauen in ihre Eltern tief erschüttern. Eva Somaz beleuchtet in ihrem Ratgeber den Kinderschlaf aus unterschiedlichen Perspektiven und gibt ungewöhnlichen, aber höchst wirksamen Rat. Eltern, denen ihr Baby schlaflose Nächte bereitet, bietet sie Tipps und Anregungen, Lustiges und Tiefsinniges – und jede Menge Entlastung.

Autor:

Eva Solmaz aus Darmstadt-Süd

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