Sicherheitstipps für Senioren

Zwar lebt die Mehrzahl der älteren Menschen in Deutschland vergleichsweise sicher und ist deutlich seltener von Kriminalität betroffen als jüngere Erwachsene, dennoch gibt es auch für Seniorinnen und Senioren Tipps, die das Leben sicherer machen können.

Diebstahl und Einbruch sind für die meisten Menschen ein Schock. Neben dem rein materiellen Verlust bedeutet gerade ein Einbruch eine erhebliche Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls.

Kriminalhauptkommissar Wolfgang Herberg informierte auf Einladung des Gesprächskreises der Caritas Sozialstation im Gemeindesaal von St. Elisabeth zahlreiche interessierte Zuhörer über Tipps gegen ungebetene Gäste und erteilte wichtige Ratschläge, denn die Erfahrung der Polizei zeigt: Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. eine Veranstaltung war.


Hier eine Auswahl an Verhaltensregeln für Ihre Sicherheit:

• Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
• Wenn Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.
• Auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen: Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese immer zweifach ab.
• Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen, denn Einbrecher kennen jedes Versteck.
• Rollläden sollten zur Nachtzeit –und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, sonst signalisiert man Abwesenheit.
• Lassen Sie bei einer Tür mit Glasfüllung den Schlüssel nicht innen stecken.
• Vorsicht: Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
• Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos und zeigen Sie gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen. Nutzen Sie den Türspion und den Sperrbügel. Lassen Sie niemals Fremde in die Wohnung, denn Trickdiebe, Betrüger oder Räuber an der Wohnungstür suchen sich mit Vorliebe alte, allein stehende Menschen als Opfer.

Sicherungsmöglichkeiten in Wohnung und Haus:

Wolfgang Herbert hatte Filmbeispiele mitgebracht, die zeigten, dass Sicherheitstechnik sich lohnt, denn sie erschwert das Eindringen der Einbrecher enorm. Statt weniger Sekunden brauchen sie wegen des Sicherheitsschutzes mehr als 15 Minuten. So viel Zeit haben Einbrecher aber in der Regel nicht. Statistische Erfahrungen belegen, dass nach zwei bis fünf erfolglosen Minuten der Abbruch erfolgt. Die Sicherheitstechnik macht auch Lärm, was viele Einbrecher abschreckt.
Beispiele sind Pilzkopfverriegelung, Rollladensicherung, Kastenriegelschloss, Zusatzschlösser für den Fensterrahmen, Alarmanlage und vieles mehr.

Jede Einbruchs-Vorsorge steht unter ganz individuellen Vorzeichen, da keine Wohnsituation ist wie die andere, daher kommt die Polizei gerne zu Ihnen nach Hause, um Sie über Sicherheitstechniken kostenlos zu beraten.

Zum Enkeltrick gab Wolfgang Herbert noch folgende Tipps:

Rufen Sie unter bekannter Nummer zurück und vergewissern Sie sich, dass es wirklich Ihr Enkel oder Ihre Enkelin ist.
Geben Sie niemals Geld an Unbekannte
Stellen Sie Fangfragen und lassen Sie sich nicht selbst ausfragen.
Rufen Sie im Zweifel die Polizei

Die Polizei hat über das Thema „Einbruchschutz“ viele Ratgeber wie z. B. Ungebetene Gäste, Schlauer gegen Klauer, Einbruchschutz veröffentlicht. Das Polizeipräsidium Südhessen schickt Ihnen diese gerne zu.

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