Last-Minute-Sieg und der Traum geht weiter …

Mehr als 3000 Lilienfans begleiteten ihre Mannschaft nach Worms. (Foto: www.sv98.de)
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Der SV 98 hat am Samstagnachmittag durch einen späten Treffer von Yannick Stark (87.) den Platz an der Sonne der Regionalliga Süd verteidigt. Zuvor egalisierte Uwe „Süd“Hesse (54.) den Führungstreffer der Wormatia durch Sandro Rösner (48.).

Die Lilien kamen gut ins Spiel und setzten die Wormatia unter Druck. Bereits nach fünf Minuten tauchte Oliver Heil auf Zuspiel von Sascha Amstätter frei vor Kevin Knödler auf, doch der hatte mit dem Abschluss des Lilienstürmers kein Problem. Die beste Gelegenheit in den ersten 30 Minuten bot sich Uwe Hesse, der sich im Strafraum um seinen Gegenspieler drehte, doch der Ball rollte knapp am Pfosten vorbei. Worms kam im ersten Abschnitt nur einmal richtig gefährlich vor das Lilientor, doch Christoph Böchers Direktabnahme ging weit über den Kasten. Fünf Minuten vor dem Halbzeit pfiff schickte Hesse Tunay Acar, der bis zur Grundlinie durchlief und mustergültig auf Sven Sökler zurücklegte, doch dessen Schuss parierte Knödler mit einem Klassereflex.

Nach der Pause wurde der SVD kalt erwischt. Sandro Rösner stieg nach einer Ecke am höchsten und köpfte den Ball in die Maschen (48.). Bereits sechs Minuten später glich Uwe Hesse aus. Worms bekam den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und Hesse drosch den Ball mit vollem Risiko ins Tor. Danach spielte nur noch Darmstadt. Markus Brüdigam scheiterte in der Folge zweimal per Kopf nur knapp (69./85.) und Christian Henels Schuss wurde von der Linie geklärt (79.). Drei Minuten vor dem Ende verwandelte Stark das Wormatia-Stadion in ein Tollhaus. Nach einer Hereingabe von Henry Onwuzuruike zog er aus 20 Metern ab und schweißte das Spielgerät in das Tor. Danach gab es auf den Rängen kein Halten mehr und die über 3000 Lilien-Fans feierten ihre Mannschaft frenetisch.

Stimme zum Spiel:
Kosta Runjaic (SV 98):
„Das war heute ein Last-Minute-Sieg, da muss man nicht viel drumherum reden. Es war ein schweres Spiel für uns. Man hat gesehen, dass Worms zu Recht die drittstärkste Mannschaft der Rückrunde ist. Wir wollten über Kombinationsspiel zum Torerfolg kommen, das ist uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen, da Worms sehr kompakt gestanden hat. Bei so einem Spiel besteht immer die Gefahr, dass man sich einen Konter einfängt, das ist zum Glück nicht passiert. Wir wussten um die Gefährlichkeit der Wormser bei Standards, so fiel dann auch das 0:1. Unsere Mannschaft hat Qualität gezeigt und an sich geglaubt und hat verdient den Ausgleich erzielt. Danach wollten wir unbedingt den Sieg heimbringen. Am Ende geht das knappe 2:1 in Ordnung. Für uns ist das super wichtig. Danke an unsere Fans, die uns so toll und zahlreich unterstützt haben.“

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