Engel der Zuversicht für viele Eltern

Jutta Sudheimer feiert 25jähriges Dienstjubiläum

Zum Jubiläumstag kamen viele Gäste von nah und fern nach Dieburg in die Frühberatungsstelle, um gemeinsam mit Jutta Sudheimer einen Rückblick auf 25 Caritasjahre zu halten. Dabei waren auch Kollegen vom Caritasverband Frankfurt, bei welchem sie ihre ersten vier Caritasjahre mit dem Aufbau der sozialpädagogischen Familienhilfe verbracht hatte. 1992 begann ihre Arbeit beim Caritasverband Darmstadt in der Frühförderung. In Darmstadt setzte sie sich engagiert und intensiv für Kinder im Säuglings-, Kleinkind- und Kindergartenalter ein, die behindert, von Behinderung bedroht oder entwicklungsverzögert sind. Auch Eltern oder andere Personen, die Elternfunktion wahrnehmen erhalten hier die Hilfe die sie dringend brauchen.
Jutta Sudheimer baute den Arbeitsbereich „Heilpädagogische Kindertagesstättenfachberatung“ in der Frühberatung mit auf.
Nach einem Jahr erfolgte der Wechsel nach Dieburg. Dieser Dienststelle, die sie seit fast16 Jahren leitet, ist sie bis heute treu geblieben.

„Sie sehen was los ist, machen die Augen nicht zu und ermöglichen Menschen eine Chance, die diese sonst nicht bekommen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Pfarrer Harald Poggel, bei der Jubiläumsfeier. „Für die Eltern sind Sie ein menschgewordener Engel der Zuversicht. Mit Ehrlichkeit, Optimismus und Überzeugungskraft erfahren Kinder und Eltern durch Sie ein Vertrauen in die Zukunft.“

Als offen, geradlinig, engagiert und kritisch beschrieb Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer seine langjährige Mitarbeiterin. „Ihnen liegt die Frühförderung wirklich am Herzen. Dank Ihnen konnten viele schwierige Situationen professionell gemeistert werden. Ob Betriebszusammenführung in Dieburg, schwierige Phasen ungeklärter Finanzierungen, die Einführung von Therapieleistungs- Controlling, alle Balanceakte gelangen mit Ihrer Hilfe und dank Ihrer guten Teamführung.“

Der Direktor ist froh, dass der Verband und seine Mitarbeiter sich von all den Finanzierungsdiskussionen nie vom rechten Weg abbringen ließen. „Je früher die Förderung den Kindern zu Gute kommt, umso besser ist es für das Kind. Die heutige Gehirnforschung gibt unserem Konzept Recht.“
Für dieses Standhalten und Aufrechterhalten der interdisziplinären Frühförderung in finanziell schwierigen Zeiten dankte die Dienststellenleiterin ihrem Chef herzlich. Die fachliche Qualität der Einrichtung stand so nie in Frage.
Standhafte Überzeugungsarbeit hat nun dazu geführt, dass die Leistungen der Frühförderung als Pflichtleistung anerkannt und größtenteils von den Kommunen im Rahmen einer Leistungsvereinbarung gezahlt werden.

Doch auf Lorbeeren ausruhen, ist nicht das Motto von Jutta Sudheimer. Auch nach 25 Jahren hat die engagierte Dienststellenleiterin weiter Lust Neues zu entwickeln und aufzubauen. So steht sie sozusagen in den Startlöchern, um das Angebot der Frühförderung mit einer weiteren Frühberatungsstelle in Reinheim auszubauen.

Autor:

Claudia Betzholz aus Darmstadt-Süd

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