Ideen-Netzwerk der Obermeister

v.l.: Hermann Tichy, Obermeister Elektroinnung Groß-Gerau, Peter Flügel, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau, Dr.Harald SChlapp, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der südhessischen Raumausstatterinnungen, Felix Diemerling, Geschäftsführer der Malerinnung Rhein-Main
  • v.l.: Hermann Tichy, Obermeister Elektroinnung Groß-Gerau, Peter Flügel, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau, Dr.Harald SChlapp, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der südhessischen Raumausstatterinnungen, Felix Diemerling, Geschäftsführer der Malerinnung Rhein-Main
  • hochgeladen von Harald Schlapp

„Es gibt keinen Plan-B!“, stellte Dr. Harald Schlapp, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der südhessischen Raumausstatterinnung und Initiator des Ideen-Netzwerks der Obermeister, in seiner Moderation der dritten Sitzung des Ideen-Netzwerks heraus. „Um unsere Betriebe zu aktivieren und neue Mitglieder zu gewinnen, müssen wir jetzt raus aus der Komfortzone, jetzt raus aus dem Trott!“.

Er provozierte mit kritischen Aussagen wie „Innung ist langweilig“ oder „Innung braucht keiner“ und regte damit an zum kreativen Widerspruch. Als Beisiele für ungewöhnliche Imagearbeit präsentierte er eine Wurstdose – gekauft im Buchladen, eine Kaffeedose – gekauft im Motorradshop, und den Imagekalender des Handwerks „Germany’s PowerPeople 2014“.

Peter Flügel, Geschäftsführer der gastgebenden Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau, berichtete von positiven Beispielen aus der Betreuung und Imagearbeit seiner Organisation für die angeschlossenen Innungen. „Wir sind immer an Impulsen aus unseren Innungen interessiert, daher begrüßen und unterstützen wir das Ideennetzwerk der Obermeister“ betonte Flügel abschließend.

Konkret wurde der Kurzvortrag von Felix Diemerling, Geschäftsführer der Malerinnung Rhein-Main. „Der Nutzen des Mitgliedsbetriebs steht bei uns im Fokus“, stellte Diemerling heraus. Unterstütz von seinem Obermeister Jürgen Jobmann führte er aus, wie schnell sich die Aktivitäten seiner Organisation im Mitgliederstamm positiv bemerkbar machen. „Wir haben unserer Innung ein Leitbild gegeben, das wir konsequent umsetzen. Das wird von den Mitgliedern anerkannt“, erklärte Jobmann.

In der anschließenden Gesprächsrunde wurden Aspekte aus den Vorträgen diskutiert und gemeinsame Aktivitäten der Innungen vereinbart.

„Es hat keinen Sinn, zu warten und zu hoffen, dass Hilfe von Außen kommt“, so Hermann Tichy, Obermeister der Elektroinnung, „wir als Vertreter der Innungen müssen aktiv werden. Das heutige Treffen des Ideennetzwerks hat uns dabei einen Schritt weitergebracht.“

Autor:

Harald Schlapp aus Darmstadt-Süd

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