Online-Unterricht - ein Beispiel
Was kann der Onlineunterricht?

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Am 13.03.2020 wurde die vorübergehende Schließung der Schulen einhergehend mit dem sogenannten „Lock- oder Shutdown“ verkündet. Seither üben sich Eltern und Kinder im „Homeschooling“, während am anderen Ende die Lehrerinnen und Lehrer sich neuen Herausforderungen, nämlich digitalen Medien und Onlineunterricht, ausgesetzt sehen. Letztere haben wohl zudem das Problem für die genutzten Plattformen, die Einhaltung des Datenschutzes und am Ende auch des Copyrightgesetzes gradestehen zu müssen. Kein Wunder, dass es mancherorts daher von vornherein heißt „Online – nicht mit uns!“.

Auf lange Sicht gesehen, wird sich jedoch niemand davor drücken können, da die zweite oder auch dritte Anstiegswelle der Infektionszahlen zu befürchten sind und wir dann wieder da stehen, wo wir am 16.03. waren: Shutdown und Homeschooling. Gleiches gilt für den Fall, dass ein Corona-Fall in einer Klasse auftritt – denn dann hieße es ja wohl auch 14 Tage Quarantäne.

„Bei uns haben wir den Onlineunterricht recht schnell umsetzen können. Das lag daran, dass wir wussten mit welchen Systemen wir arbeiten wollen und, dass alle im Team unter Verwendung ihrer eigenen Geräte bereitwillig und aufgeschlossen mitgemacht haben.“, berichtet Institutsleiter Stephen Tepperis. Auch wir haben selbst zahlreiche Online-Tutorials und Webinare wahrgenommen, um unser Angebot in den vergangenen Wochen stetig zu optimieren und das Unterrichtserlebnis immer weiter zu verfeinern. In seinem Nachhilfeinstitut Pupil’s Help in Darmstadt läuft seit 16.03. alles online. Sowohl Nachhilfe, Sprachkurse als auch die eigene Englisch-AG mit den Kleinsten. „Es funktioniert wirklich bemerkenswert gut! Auch unsere Schüler*innen und Kursteilnehmer*innen waren gleich bereit alles Nötige bereitzustellen: Das ist entweder ein Laptop, ein Pad oder ein Smartphone. Zum Teilnehmen braucht es dann nur noch einen Klick auf einen von uns zur Verfügung gestellten Link.“, so Tepperis weiter. 
„Diejenigen, die gerne mitmachen möchten, sich aber vor der Kamera genieren, können diese auch ausschalten oder den Unterricht per Telefon und E-Mail oder über eine reine Chat-Funktion (ähnlich WhatsApp) erhalten. „Auch online möchten wir auf alle Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Die meisten machen aber begeistert beim Video-Chat mit.“ erklärt Nina Tepperis.

Seither loggen sich die Schüler*innen von Pupil’s Help in den Video-Chat ein und können dann ihre Lehrkraft sehen und sprechen. Aufgaben werden gemeinsam am Bildschirm bearbeitet, sogar Audio-Dateien oder didaktische Videosequenzen können gemeinsam angeschaut und angehört werden. Auch das Angebot an interaktiven digitalen Aufgaben der Schulbuchverlage kann so effektiv genutzt werden.
Der Austausch von Materialien gelingt ebenfalls online per Up- und Download. Durch Zuschalten z.B. eines weiteren Smartphones kann die Lehrkraft zudem auch Buchseiten anzeigen, wenn diese nicht digital vorliegen.
Alles in allem ist der Onlineunterricht ein adäquates Ersatzangebot zum Präsenzunterricht. „Unser Ziel während der Schulschließungen aber auch während des Notbetriebs der Schulen ist, sicherzustellen, dass unsere Schüler*innen den Anschluss halten und die Eltern beim „Homeschooling“ zu entlasten. Es macht zudem Spaß und bringt ein Stück Normalität in den Alltag. Dabei steht natürlich die Sicherheit der Schüler*innen und Lehrkräfte an erster Stelle. Der ÖPNV, der ja auch eine gewisse Ansteckungsgefahr birgt, wird beim Onlineunterricht nicht gebraucht.

Auch Pupil’s Help hat vor zeitgleich mit der Uni am 02.06.2020 wieder zu öffnen, sofern dies dann vertretbar ist. Es hängt eben von den dann vorliegenden Infektionszahlen und Anordnungen ab. Dem kann man aber aufgrund des Onlineunterrichts gelassen entgegensehen.

Autor:

Stephen Tepperis aus Darmstadt

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