Stromkosten reduzieren: Mit diesen 7 Stromspartipps senken Sie Ihren Stromverbrauch

Hohe Stromrechnungen werden von niemanden gerne gezahlt. Durch einige Tricks können Sie im Monat effektiv Strom sparen. Das wird sich nicht nur positiv auf das eigene Portemonnaie auswirken, sondern auch die Umwelt schonen. Durch  Spartipps können bis zu 30% Strom gespart werden. 

Tipp 1: Kühlschrank regelmäßig abtauen und gut füllen

Umso schneller ein Kühlschrank nach der Entnahme der Lebensmittel wieder geschlossen wird, umso besser. Ein eigenes Ordnungssystem ist hierbei sehr hilfreich. Dadurch wird ein längeres Suchen verhindert. Wenn man schneller das Gesuchte im Kühlschrank findet, kann die Kühlschranktür schnell wieder geschlossen werden. Das spart Strom und somit bares Geld. Die Temperatur sollte in einem Kühlschrank zwischen sechs und sieben Grad betragen. Im Gefrierfach sollte eine Temperatur von minus 18 Grad herrschen. Pro Grad niedriger, werden bis zu fünf Prozent mehr Energie gespart. Ein voller Kühlschrank benötigt weniger Strom als ein fast leeres Gerät. Das liegt daran, dass die Luft Wärme besser leitet, als die eingelegten Lebensmittel.

Tipp 2: Kurze Waschprogramme unter 60° C nutzen

Ein großer Stromfresser ist eine Waschmaschine. Je nach Energieeffizienz, Alter und Waschprogramm summiert sich der Strom pro Waschladung. Wenn die Waschmaschine voll beladen ist und kürzere Waschprogramme genutzt werden, können jährliche Kosten in einem zweistelligen Eurobereich gespart werden. Kurze Waschprogramme können den Stromverbrauch zusätzlich senken.

Tipp 3: Standby vermeiden - Stecker ziehen

Im Standby Modus verbrauchen elektrische Geräte pro Stunde einige Watt an Energie, wenn es per Kabel an einer Steckdose angeschlossen ist. Das gilt auch für die Ladegeräte von Smartphones oder Tablets. Auch wenn der Verbrauch bei den einzelnen Geräte sehr gering ist, können durch die Summe der einzelnen Geräte einige Kosten entstehen. Wenn Sie von einem Strompreis von 20 Cent pro Kilowattstunde ausgehen, entstehen durch eine permanente Standby Leistung rund 52 Euro pro Jahr. Abhilfe können Steckdosenleisten mit Schalter schaffen. Mit ihnen können viele Geräte per Knopfdruck vom Strom genommen werden. Besonders während der Urlaubszeit kann sich das Ausschalten der Geräte lohnen.

Tipp 4: Energieeffizient kochen

Ein Herd benötigt beim Kochen oder Backen viel Strom. Pro Stunde werden bis zu drei Kilowattstunden verbraucht. Wenn Sie die richtige Herdplatte für die Pfannen und Töpfe nutzen, wird weniger Energie verschwendet. Durch einen Deckel kann zusätzlich Energie gespart werden, da sich der Inhalt im Topf wesentlich schneller erhitzt. Wenn das Wasser für Nudeln, Kartoffeln und Reis mit einem passenden Topf inklusive Deckel zum kochen gebracht wird, wird viel Energie gespart.

Tipp 5: Alte Stromfresser austauschen

Neue Elektrogeräte sind wesentlich energieeffizienter, als die alten Geräte. Beim Kauf kann ein Blick auf die Energieeffizienz sehr hilfreich sein. Wenn Sie bei einem Neukauf etwas mehr investieren und auf eine höhere Energieeffizienzklasse zurückgreifen, kann sich das finanziell positiv bemerkbar machen. Die Stromkosten werden dadurch gesenkt, so dass sich die Investition langfristig lohnt. Das ist besonders dann sehr sinnvoll, wenn alte Geräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen einen hohen Verbrauch aufweisen.

Tipp 6: Elektrogeräte regelmäßig warten

Kühltruhen, Waschmaschinen und Kühlschränke verbraucht viel Energie und sind häufig im Betrieb. Ist eine Kühltruhe vereist, steigt der Stromverbrauch enorm an. Ein regelmäßiges Abtauen kann dabei helfen, den Stromverbrauch zu senken. Für eine Kühltruhe ist ein kühler Standort sehr hilfreich. Ein Kühlschrank sollte beim Einrichten der Küche nicht direkt neben einem Herd platziert werden.

Tipp 7: PC gegen Notebook tauschen

Neben TV Geräte benötigen auch PCs einiges an Strom. Im Durchschnitt benötigt ein Computer bis zu 200 Watt. Die Leistung kann bei einem leistungsfähigem Gerät noch wesentlich höher sein. Wird ein PC am Tag bis zu vier Stunden genutzt, verbraucht der PC circa 300 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht circa dem Verbrauch eines Fernsehers oder Kühlschranks. Somit gehören Computer zu den energieintensivsten Geräte im Haushalt. Wird ein Notebook statt eines PCs verwendet, wird wesentlich weniger Strom verbraucht.

Stromanbieter wechseln

Oftmals bietet es sich an, den Stromanbieter zu wechseln. Durch einen günstigeren Tarif können die Stromkosten ebenfalls gesenkt werden. Wenn Sie ein neues Haus oder eine neue Wohnung beziehen, sind sie automatisch beim regionalen Stromversorger angemeldet. In der Regel ist dieser Versorger wesentlich teurer, als ein anderer Anbieter. Ein Stromvergleich in Verbindung mit den Daten der letzten Stromabrechnung können Aufschluss darüber geben, wie hoch die Ersparnis bei einem Stromanbieterwechsel sein würde. Die meisten Anbieter kümmern sich bei einem Wechsel um die Kündigung des regionalen Stromanbieters. Vor Vertragsunterzeichnung führen viele Anbieter eine Bonitätsprüfung durch. Sollte die Bonitätsprüfung negativ ausfallen, kann es passieren, dass der Stromanbieter ablehnt. In diesem Fall sollten Stromanbieter ohne Schufa-Prüfung gewählt werden. Derartige Stromanbieter bieten eine Vorauskasse an, um eine Alternative zu einem günstigen Stromtarif trotz Schufa Eintrag zu ermöglichen.

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