Mehr Kunden durch Pferdefleisch-Skandal

Nach dem sogenannten "Pferdefleisch-Skandal" wenden die Giessener sich verstärkt wieder den Fachgeschäften zu. Das berichtet Kristina Schnaut, Obermeisterin der Fleischerinnung Gießen.

Zwar werde der Effekt wieder abflauen, aber so mancher Fleischliebhaber schwenke auch langfristig um und kauft nun lieber im Fachgeschäft seines Vertrauens, anstelle auf Schnäppchenjagd im Supermarkt zu gehen.

So habe die aktuelle Debatte auch Gutes. Sie bringe die Menschen zum Nachdenken darüber, wo das Billigfleisch herkommt und ob es ethisch überhaupt gerechtfertigt ist, Fleisch zu verramschen, schließlich sei es ein wertvolles Lebensmittel.

"Wir stehen mit unserem Namen und höchstpersönlich hinter der Ladentheke. Das ist etwas anderes als ein Marktleiter oder ein anonymer Großhändler", sagt Schnaut und garantiert, dass ihre Lasagne frei von Pferdefleisch ist und eine Kundin kommentiert: "Wer Billigfutter isst, ist selber schuld" und verwerflich sei nicht die Verwendung dieser Fleischsorte, sondern der »Betrug am Verbraucher« und die dubiosen Hintergründe der Herstellung und Weiterreichung.

Quelle: Giessener Allgemeine

Foto: Screenshot / Youtube

Autor:

Redaktion Hessenreport aus Darmstadt

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