Bambi Verleihung mit vielen Stars und Promis

Gestern Abend fand die diesjährige Bambi-Preisverleihung in Wiesbaden statt. In den Rhein-Main-Hallen war viel Prominenz unterwegs, von Teenie-Star Justin Bieber über Bushido bis hin zu Altbundeskanzler Helmut Schmidt.

Die Gala wurde von Gwyneth Paltrow, der wohl prominentesten Schauspielerin des Abends, eröffnet. Anschließend erhielt Thomas Gottschalk für die Sendung „Wetten dass…?“ aus Mallorca den Bambi für das TV-Ereignis des Jahres.
Im späteren Verlauf stellte die Schauspielerin Gwyneth Paltrow den von Teenies heiß erwarteten Justin Bieber vor. Der junge Sänger erhielt den Bambi in der Kategorie Entertainment. Da seine Eltern aus Deutschland stammen, war es ein ganz besonderer Augenblick für den Self-Made-Megastar, den Preis in Deutschland entgegen zu nehmen.

Auch ein stark umstrittener Gast erhielt einen Bambi am gestrigen Donnerstagabend. Peter Maffay, welcher die Laudatio für den Rap-Musiker Bushido hielt sagte: "Beide sind wir Musiker und Abenteurer in Sachen Musik. Was zählt, ist der Weg und die Haltung". Der Bambi in der Kategorie Integration sei ein wichtiges gesellschaftliches Zeichen, er sei verpflichtend, so Maffay. Bushido sagte, auch wenn er sich nicht schön reden wolle, sei er doch erstaunt, dass sich so viele Menschen über die Preisvergabe aufgeregt haben. Er habe gelernt, dass das, was er gemacht hat, falsch war. „Denken Sie an die Menschen, die unsere Hilfe brauchen“, sagt der umstrittene Preisträger.

Den Sonderpreis vergab die Jury in diesem Jahr an den Soldaten Ralf Rönckendorf. Er erhielt den Preis für den Einsatz gegen Terrorismus, bei dem er sich schwere Verletzungen zugezogen hatte.

Altkanzler Helmut Schmdit erhielt den Millenium-Bambi. Schmidt bedankte sich bei all den schmeichelhaften Worten und ging auf die aktuelle Krise ein. Man solle Deutschlands Lage nicht negativ malen und man könne die Krise nur mit Geduld lösen, so der 92-Jährige. "Wir dürfen nicht vergessen, dass Deutschland ein Maß an Stabilität erreicht habe wie noch nie zuvor." Dies sei ohne die Nachbarstaaten und die politischen Bündnisse nicht möglich gewesen. Eine friedliche Nachbarschaft bleibe für die Deutschen eine entscheidende Pflicht.

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Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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