Von Tennis Courts zur Boulderhalle

Im Mai gibt es eine Neueröffnung, bei der man bestimmt viele Altersgruppen zu Gesicht bekommen wird.

Schließlich eröffnet Pfungstadt dann eine neue beeindruckende Boulderhalle im Gewerbegebiet.

Tim Heckmann und Robert Heinrich haben eine 2000 m² große Grundfläche zur Verfügung ,um sich ihren Traum zu erfüllen. Wie sie berichten, sind sie schon fleißig dran. Demnach soll es ein 100m² großes Bistro mit vielen selbstgemachten Leckereien geben. Nochmals 400m² werden für geräumige Umkleiden und einen Shopbereich genutzt. Nun gelangt man zum Herz der Anlage: Die Boulderhalle. Rund 400 Quadratmeter Platten und gut 65 Kubikmeter Holz sollen bisher schon verbaut worden sein. Den Angaben nach wird sie beeindruckend werden.

Der Platz wird voll ausgekostet

1400m² Boulderwände mit 50000 Einschlagmuttern stehen allen Altersklassen zur Verfügung. Mit den vielen Einschlagmuttern und der langen Erfahrung vom internationalen Routenschrauber Robert Heinrich, soll den Sportbegeisterten soviel Abwechslung wie möglich geboten werden. Für Robert Heinrich ist der Plan, jede Woche einen neuen Parcour vorzustellen, um für mehr Abwechslung zu sorgen.

Einige kennen vielleicht nur die ewig hohe Kletterwand in Kletterparks, bei denen man mit einem Seil gesichert werden muss, und man nie wirklich das Gefühl des freien Kletterns bekommt. Gerade dann wird man ab Mai in Pfungstadt genau richtig sein. In der Halle ist bei 4,50 Metern Höhe Schluss und eine 30 Zentimeter dicke Weichbodenmatte garantiert, dass man beim freien Klettern keine Angst vor dem harten Aufprall haben muss.

farbenfrohes Herantasten

Natürlich kann man nicht von jetzt auf gleich der perfekte Profi im Bouldern sein. Deshalb gibt es eine Farbpalette, an der man sich ausrichten kann. in welchem Bereich man anfangen möchte. Kurz nach der Eröffnung, werden sich die meisten wohl erstmal im grünen 3c bis 4d Bereich aufhalten. Danach gibt es noch 5 weitere Farbfelder, die eine Schwierigkeitssteigerung anzeigen. Es ist ein durchaus durchdachtes System. Wer möchte schon - nur weil da gerade niemand sonst klettert - direkt beim schwersten anfangen.

Es ist selbstverständlich, dass man dann sehr schnell keine Lust mehr hat. So kann man sich langsam an das Schwere heran tasten. Es wird bestimmt ein interessantes Abenteuererlebnis für viele werden.

Autor:

Karin Brauer aus Darmstadt

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