Kunst
Darmstädter Sezession startet Crowdfunding-Kampagne

Die „Aphrodite“ von Bärbel Dieckmann ist eines der Werke, die für das Kunstfestival „Den Bogen spannen“ nach Darmstadt kommen.
  • Die „Aphrodite“ von Bärbel Dieckmann ist eines der Werke, die für das Kunstfestival „Den Bogen spannen“ nach Darmstadt kommen.
  • Foto: „Aphrodite“ von Bärbel Dieckmann
  • hochgeladen von Iris Vollmann

Spender unterstützen Kunstfestival zum 100-jährigen Jubiläum

Die Künstlervereinigung Darmstädter Sezession sammelt erst Geld ein und dann Kunstwerke. Mit den Spenden eines breiten Interessentenkreises sollen zahlreiche Exponate von mehr als 150 Künstlern aus ganz Deutschland zum Kunstfestival „Den Bogen spannen“ nach Darmstadt geholt werden. Vom 8. Juni bis 15. September 2019 feiert die Darmstädter Sezession ihr 100-jähriges Bestehen mit einer groß angelegten Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe an 100 Tagen und mit über 100 Programmpunkten.

Transport von Großformat und Schwergewicht
Wie kommt die Kunst zum Festival? So manches Bild ist bis zu drei Meter lang und als Leihgabe für die Ausstellungen „Fakt I“ und „Fakt II“ mit großformatiger Malerei gedacht. Echte Schwergewichte, Bronzen von bis zu zwei Tonnen, müssen zum Teil über weite Strecken etwa für die Schau „Von Massen und Räumen“ angeliefert werden. Die besonderen Transportbedingungen sind aufwendig und kostenintensiv. Deswegen sammelt die Künstlervereinigung Gelder auf der Crowdfunding-Plattform Vision Bakery. Bis zum 6. Juni will die Sezession 6.000 Euro zusammenbekommen. Ihren Unterstützern möchten die Kunstschaffenden im Gegenzug auch etwas bieten und haben abhängig von der Höhe des Betrages verschiedene Dankeschön-Pakete geschnürt: Es gibt Buttons, Postkarten und Taschen, Bücher und Tickets oder Drucke und sogar handsignierte Werke. Ab sofort kann jeder mitmachen und Unterstützer werden – jeder Betrag hilft, ob groß oder klein.

Zur Kampagne: http://www.visionbakery.com/denbogenspannen

Über das Festival „Den Bogen spannen“
100 Tage Ausstellungen und Austausch, Veranstaltungen und Führungen, Lesungen und Konzerte – das Jubiläumsfestival der Darmstädter Sezession ist eine Feier der Künste. Viele der 23 Ausstellungen sind von den Kunstschaffenden selbst kuratiert. Geschäfte in der Darmstädter Innenstadt stellen ihre Schaufenster für Kunstpräsentationen zur Verfügung. Kunstrouten führen zu Skulpturen und Plastiken im öffentlichen Raum, sind Ausgangspunkte für Spaziergänge und Ausflüge. Die virtuelle Karte auf der Webseite liefert an jeder Station Informationen zu Werk und Ort. Die Darmstädter Sezession spannt den Bogen über 100 Jahre an 100 Tagen mit 100 Programmpunkten und Exponaten von mehr als 150 Künstlern. Das vielseitige, umfangreiche und neuartige Festivalkonzept zeigt geballt die Schaffenskraft der eigenständigen Künstlervereinigung. In Berlin öffnet die Ausstellung „Westbesuch“.
www.denbogenspannen.de

Über die Darmstädter Sezession

Die Darmstädter Sezession e.V. nimmt seit 1919 die künstlerischen Interessen ihrer Mitglieder wahr und gibt der Öffentlichkeit mit Jahresausstellungen Einblicke in ihre Arbeit. Prominente Sezessionisten der ersten Stunde sind etwa die Maler Max Beckmann und Ludwig Meidner sowie die Schriftsteller Kasimir Edschmid und Carlo Mierendorff. Kunsthistorische Bedeutung bekommt die überregional ausgerichtete Künstlervereinigung durch ihren steten und oft streitbaren Einsatz für die Kunst der Moderne seit dem Spätexpressionismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Vereinigung als Neue Sezession Darmstadt wiedergegründet. 1988 kehrte sie zu ihrem Ursprungsnamen zurück. In der 100-jährigen Geschichte gehörten der Sezession mehr als 300 Künstler an. Heute aktiv sind rund 120 Kunstschaffende verschiedenster Disziplinen und Positionen.

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