ES GEHT UM EIN GELINGEN!
Hannes Marb erhält den Präventionspreis 2019 der Stadt Darmstadt

Foto: Michael Haghos
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https://www.kprd.de/darmstaedter-praeventionspreis-2019/
Im Rahmen des Wettbewerbes ‚Prävention konkret‘ suchte die Wissenschaftsstadt Darmstadt auch in diesem Jahr wieder Präventionsprojekte, die sich durch besondere und innovative Ideen auszeichnen oder in der Praxis bewährt haben. Ein besonderes Anliegen von Sozialdezernentin Barbara Akdeniz ist es, möglichst viele engagierte Menschen im Präventionsbereich mit diesem Wettbewerb zu erreichen und deren Engagement öffentlich würdigen zu können.
Hannes Marb war vor gut 10 Jahren führend mit der Leiterin des Ganztagsbereichs, Frau Gerbinski, an der Entwicklung der Gutenbergschule als Modellschule für Kinderrechte beteiligt. Aus dem Blickwinkel, dass Kinder nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten haben, sind etliche Projekte entstanden, die einen gewaltpräventiven Charakter haben. "Rent a Parcour – hol dir die Kinderrechte in deine Sportstunde", 
Wahlpflichtkurs Trend-, Eventsport: Klettern, Bouldern, Slacklinen oder Arbeitsgemeinschaften wie Flagfootball, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, Judo, Fitnessboxen. Weiterhin reaktivierte er mit einer Kollegin das buddY e.V. Programm "Gewaltprävention und Demokratielernen" an der Schule.
Der Wahlpflichtkurs „Wohin mit meiner Kraft – Rugby in der Schule“, der von Marb seit über 20 Jahren an der Justin-Wagner-Schule, dann der Otzbergschule und nun an der Gutenbergschule angeboten wird, ist bei vielen Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. Die Präventionsarbeit der Sportart Rugby und das Fairplay ist mehrfach (auch wissenschaftlich begleitet) bekannt. Die sportlichen Erfolge wie Deutscher Vizemeister, sind auf YouTube zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=h0Q9jJ6l_0Q. Dank der Unterstützung von Ben Leibold, Vorsitzender der Abteilung Rugby bei der TG 75 Darmstadt und dem Pädagogen Alex Gall, war dies erst möglich. Auch in seiner Freizeit ist er dem Rugby mit jungen Menschen aus Eberstadt verbunden. 
Nach seiner von Axel Groß finanzierten Ausbildung zum AAT -Trainer beim Deutschen Institut für Konfrontative Pädagogik entwickelte er für Regel- und Wertverletzende Schüler und Jugendliche das Programm „Soziales Und Aggressionshemmendes Training“:
"SUAT" - das Trainingsprogramm für Troublemaker. In einer Zeit stets steigender verbaler und körperlicher Gewaltdelikte in der Schule und im öffentlichen Raum, sind konstruktive Maßnahmen dringend notwendig. "Runde Tische", Beratung und Empfehlungen sind das Eine. Aber wer arbeitet mit der Klientel an ihrem Problem? Neben der inneren Haltung muss der Jugendliche auch den Willen haben etwas zu verändern. Dafür braucht er pragmatische Ziele, die er erreichen kann. Akzeptanz und Konfrontation bewirken eine Verhaltensänderung. Durch inkrementelle Lernprozesse über einen längeren Zeitraum ist dies gewährleistet. "SUAT" steht für die Qualitätsstandards des Deutschen Instituts für Konfrontative Pädagogik. Und daher gilt auch für den Jugendlichen: Deine Entscheidung - dein Weg - dein Erfolg! 
Mehr dazu als Podcast unter https://www.youtube.com/watch?v=bd5tGL-gfNk
Mit dem von Hannes Marb entwickelten "Defense Junior System" (DJS) für Kinder und Jugendliche und "Defense Senior System" (DSS) für Senioren 55+ sind auch für die Bürgerinnen und Bürger Optionen vorhanden, Sebstbehauptungs- und Selbstverteidigungsworkshops zu besuchen.
Unterstützt wird Hannes Marb weiter von Meister Tino (Kampfsportschule San-Ti), Angela Klemens (Deutsche Olympische Akademie), Audra Moeser, Rainer Schmidt, Tim Elser, Michael Haghos und Axel Gross (Initiatoren von "Kinder- und Jugendrechte in Eberstadt"), Peter Grünig (Quartiersmanager), dem "Stadtteilpolizist" Uli Graf, Ayla Wittmann (Dipl. Sozialpädagogin), Oberstudienrat Hans Krauss und die leider schon verstorbene Beate Haber von der Gutenbergschule, die Hallenwarte der Hirtengrundhalle Gregorius und Christian, Jürgen Kestner (ehemaliger Ausbilder beim SEK der Polizei (7. Dan im Karate und Selbstverteidigungsausbilder)) und nicht zuletzt Norbert Lamp (Vorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft aus Darmstadt). Hannes Marb erhält für sein Engagement vom Förderverein Prävention e.V. ein Preisgeld in Höhe von tausend Euro.
Für ihn gilt der Grundsatz:
Nur wer bei den Menschen ist, kann auch mit Ihnen sein. Gemeinsam mit den unterschiedlichen Professionen nach nachhaltigen Lösungen suchen, um die Lebensqualität und Bildungschancen zu verbessern, sind Grundlage seines Handelns.

Autor:

Michael Haghos aus Darmstadt-Eberstadt

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