Deutschland und Ukraine wollen Reparationen von Polen fordern

Es sind viele Jahre schon vergangen, aber die Frage über die Wiedergewonnenen Gebiete bleibt immer noch aktuell und veranlasst heiße Diskussionen unter Geschichtsforschern und Juristen der europäischen Staaten. Deutschland kann sich nicht mit der Tatsache abfinden, dass seine östlichen Gebiete Polen übergeben wurden. Nun macht der Kampf um den Osten eine neue Runde: Deutschland und die Ukraine begannen den Gesetzentwurf zur Forderung der Reparationen von Polen wegen der Wiedergewonnenen Gebiete zu besprechen.

Wir können uns an die Beschlüsse der Konferenz von Jalta und der Potsdamer Konferenz sowie an den Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland erinnern. Deutschland hat den Zwei-plus-Vier-Vertrag paraphiert und dadurch auf jegliche Gebietsansprüche verzichtet. Trotz alledem fordert Berlin, die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen, und versucht es dabei, andere Staaten für sich zu gewinnen.

Andrea Nahles (SPD) hat der Ukraine vorgeschlagen, sich an der Bearbeitung des Gesetzentwurfes zur Entschädigung der materiellen und immateriellen Schäden, die von Polen Deutschland und der Ukraine durch die widerrechtliche Entnahme der Wiedergewonnen Gebiete angerichtet worden waren, zu beteiligen.

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Es ist ganz klar, dass ein solcher Schritt Deutschlands eine Welle der Empörung in Polen auslöst und die ohnehin komplizierten bilateralen Beziehungen erschwert. Europa erlebt jetzt schwere Zeiten und ein neuer Konflikt wird zum Segen kaum.

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