Was sind denn da schon wieder für politische Mauscheleien im Odenwaldkreis am Werk??

Am 26.04.2012 las ich in Echo Online Odenwaldkreis nachfolgenden Artikel:

Regierungspräsidium: Oreg muss sich neu aufstellen

Regionalgesellschaft – Über Michelstädter Ausschusssitzung wird Beanstandung der Finanzierung bekannt

MICHELSTADT. Auf Intervention des Regierungspräsidiums hin muss sich die Odenwald-Regionalgesellschaft (Oreg) neu aufstellen. Das ist nun über eine kurzfristig anberaumte Auseinandersetzung mit dem Thema im Hauptausschuss des Michelstädter Stadtparlaments bekannt geworden.
In einem kurzfristig nachgereichten Tagesordnungspunkt sollten die Mitglieder des Michelstädter Haupt- und Finanzausschusses darüber befinden, ob die Stadt ihre Gesellschaftsanteile an der Odenwald-Regionalgesellschaft mbH (Oreg) in Höhe von 16 872 Euro unentgeltlich auf den Odenwaldkreis überträgt. Sie entsprechen einem sechsprozentigen Miteigentum an dem öffentlichen Unternehmen, an dem Michelstadt wie alle Kommunen des Kreises seiner Größe entsprechend beteiligt ist. Wie die Michelstädter Mandatsträger erfuhren, hat das Regierungspräsidium Darmstadt gegenüber dem Odenwaldkreis die Finanzierung der Oreg beanstandet. Hier bestehe deshalb ein Missverhältnis, weil zwar alle Gesellschafter von den Leistungen der Oreg profitieren, Verluste jedoch nicht entsprechend des Gesellschaftsanteils ausgeglichen würden.
Der Odenwaldkreis als Hauptgesellschafter hat seit Bestehen der Oreg Zuschüsse von rund zehn Millionen Euro geleistet, um die Leistungserstellung der Gesellschaft sicherzustellen. Die Kommunen blieben hier weitgehend außen vor. Als mögliche Lösung erachten Kreisverwaltung und Unternehmensführung die Übernahme auch der bisher noch unter den Kommunen gestreuten Gesellschaftsanteile. Als Ziel gilt die Erreichung eines Anteils von 100 Prozent an der Oreg, was den Odenwaldkreis zum Alleingesellschafter machen würde.
Aufgrund der Kurzfristigkeit des Beschlussvorschlags entschieden die Ausschussmitglieder, sich zunächst ihres Votums zu enthalten und die Frage in den Fraktionen zu erörtern. Die Stadtverordnetenversammlung solle dann entscheiden.

Wenn ich diesen Artikel so lese kommt mir im Magen ein sehr laues Gefühl von politischer Mauschelei auf.

Ja man könnte sogar vermuten daß hier Vermögen von Gemeinden und Städten zugunsten der OREG und des Odenwaldkreises verschenkt ( Vergeudet oder sogar veruntreut) werden soll.

Wenn die OREG sich neuausrichten soll, so muß Sie den betroffenen Anteilseignern (Gemeinden und Städten) ihren Anteil auszahlen und nicht verlangen daß diese ihren Anteil unentgeldlich zur Verfügung stellen.

Für mich ist dies auch ein Zeichen davon, daß hier nicht mit betriebswirtschaftlichen Geflogenheiten gearbeitet wird.

Wie tief stecken eigentlich die Gemeinden, Städte in diesem Sumpf mit drin?

Autor:

Heinz Müller aus Darmstadt

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