Zulassung für Hundeschulen

v.l.n.r.: Gitte Kuther, Nancy Faeser, Dr. Thomas Faßbender
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Am Rande des Hessentags in Bensheim informierte sich am 11. Juni 2014 die innenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Nancy Faeser über die Umsetzung der neuen Zulassungsbedingungen für Hundeschulen.

Änderung im Tierschutzgesetz

Sie besprach die Neuerungen zum §11 des Tierschutzgesetzes, das ab 01.08.2014 eine Erlaubnispflicht für Hundeschulen vorsieht, mit der Bensheimer Hundetrainerin Gitte Kuther und dem Amtstierarzt des Heppenheimer Veterinäramtes Dr. Thomas Faßbender. Die Erlaubniserteilung zur Ausbildung von Hunden erfolgt in Hessen zwar durch die kommunalisierten Veterinärämter, allerdings wird in diesem sensiblen Bereich eine landeseinheitliche Anforderung an die Sachkunde seitens der Veterinärverwaltung angestrebt. Dadurch würde nicht nur ein notwendiger Qualitätsstandard etabliert, sondern auch einheitliche Anforderungen an die Antragsteller gewährleistet.

Rolle der Landestierärztekammer

Als unabhängige Instanz könnte die Landestierärztekammer nach Vorbild der Zertifizierung von Hundetrainern durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein und Niedersachsen eine Prüfung auflegen, in der jeder Hundetrainer seine Sach- und Verhaltenskunde ebenso unter Beweis stellen kann wie deren Umsetzung in der Trainingspraxis. Frau Faeser zeigte sich überzeugt von einem landesweit abgestimmten Vorgehen und wird dieses Anliegen der Veterinärverwaltung im Hessischen Landtag politisch unterstützen. Neben dem verbesserten Tierschutz würde mit dieser Regelung eine erste Stufe der Prävention in der öffentlichen Gefahrenabwehr erreicht, betonte Gitte Kuther, die mit ihrer Hundeschule Mitglied im Bundesverband zertifizierter Hundetrainer ist. Der Vorstoß der SPD-Landtagsfraktion für ein hessisches Hundegesetz wird von ihr als Hundetrainerin befürwortet, weil es die notwendige Qualifikation der Hundeschulen um eine verpflichtende Sachkunde der Halter ergänzt.

Kommunen haben Steuerungsmöglichkeiten

Die Beteiligten an der von Gittes Hundetraining Bergstraße organisierten Gesprächsrunde waren sich einig, das im Vorfeld zu einem möglichen Hundegesetz auf kommunaler Ebene bereits Belohnungssysteme denkbar sind. Die Kommunen könnten etwa einen Rabatt auf die Hundesteuer könnte bei Vorliegen einer Tierhaftpflichtversicherung oder eines Sachkundenachweises gewähren.

Autor:

Gitte Kuther aus Darmstadt

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