Mobilität
Stressfreies Reisen mit Kindern


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  • hochgeladen von Heinz Stanelle

(TRD/MID) Den Klassiker kennt jeder, der Kinder hat und mit dem Auto in Urlaub fährt: „Wann sind wir endlich da?“ fragt der Nachwuchs früher oder später. Damit für alle Reisenden die richtige Antwort gefunden werden kann, gibt ein Autoclub, Tipps für eine stressfreie Fahrt in den Urlaub.

Sicherheit für Kinder: Bis zu einer Körpergröße von 149 Zentimetern und/oder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr müssen Kinder bei allen Autofahrten mit einem geeigneten Kinder-Rückhaltesystem gesichert werden. Bei längeren Fahrten empfiehlt sich ein gut gepolsterter Sitz, in dem Kinder gut schlafen können.

Im Sommer kann dieser mit einem hitzeausgleichenden Stoff bezogen werden. Spezielle Gurtschoner können Reiben auf der Haut verhindern. Auch sollte an den hinteren Türen die Kindersicherung aktiviert und die Fenstersperre eingestellt sein, damit das Kind weder Tür noch Fenster während der Fahrt selbständig öffnen kann. Der Automobilclub rät dringend, darauf zu achten, dass Kinder das Auto ausschließlich über die Beifahrerseite und nicht in Richtung des fließenden Verkehrs verlassen.

Reisekrankheit: Manchen Kindern und Mitfahrenden wird auf der Rückbank im Auto übel. Daher sollten alle Reisenden weder nüchtern noch mit zu vollem Magen aufbrechen, stets für frische Luft und ausreichend Pausen sorgen. Wem als Mitfahrerin oder Mitfahrer beim Autofahren übel wird, der sollte einen möglichst unbeweglichen Punkt am Horizont fixieren, dann beruhigt sich der Magen in der Regel wieder.

Zeitplanung und Pausen: Die Reise sollte bereits im Vorfeld so geplant werden, dass Babys und Kleinkinder möglichst in ihrem Rhythmus bleiben. Für den Start einer längeren Autoreise kann es sinnvoll sein, bereits sehr früh loszufahren, da die Straßen meist leerer sind und Kinder weiterschlafen können. Pauschal ist es empfehlenswert, nicht deutlich mehr als fünf Stunden einem Tag zu fahren und immer ausreichend Pausen zu machen.

Verpflegung: Nicht hungrig, aber auch nicht mit einem zu vollen Magen starten. Für den kleinen Hunger zwischendurch sind gesunde, leichte Snacks wie Obst und Gemüse ratsam. Ganz wichtig: Regelmäßig und ausreichend trinken, am besten Wasser oder Tee.

Entertainment: Trotz Vorfreude langweilt sich über kurz oder lang jedes Kind. Abhilfe schaffen hier neben den Klassikern wie Radio, Hörbücher, Bücher, Musik auch gemeinsame Ratespiele, um so alle Mitreisenden zu aktivieren. Und ganz wichtig: Die liebsten Kuscheltiere müssen eingepackt werden.

Sonnen- und Hitzeschutz: Der Automobilclub weist eindringlich darauf hin, dass weder Kinder noch Tiere allein im Fahrzeug zurückgelassen werden dürfen. Im Sommer drohen durch Hitze schnell erhebliche Gefahren durch Dehydrierung und Hitzschlag. Dies gilt auch bei moderaten Temperaturen, denn der Innenraum heizt sich sehr schnell auf. Sich selbst überlassene Kinder können unter Umständen auch auf gefährliche Ideen kommen und sich und andere gefährden.

Um eine Erhitzung des Innenraums zu vermeiden, sollte während der Pausen das Fahrzeug im Schatten stehen. Falls dies nicht möglich ist, empfiehlt der Automobilclub, die Armaturen mit einem hellen Baumwolltuch abzudecken, um Lenkrad und Cockpit vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Kinder und Mitreisende auf der Rückbank können gut mit einer Folie, die auf den Seitenscheiben angebracht wird, oder mobilen Sonnenschutzmatten geschützt werden.

Auch wenn es sehr heiß ist und die Klimaanlage angenehm kühlt, sollte die Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen 6 Grad Celsius nicht überschreiten. Der Luftstrom sollte nicht direkt auf Körperregionen gerichtet sein, um Erkältungskrankheiten und Abkühlung des Körpers durch Zug zu vermeiden.

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Autor:

Heinz Stanelle aus Darmstadt

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