Befreiungsschlag SV Darmstadt 98-SG Dynamo Dresden 2:0

Dursun, nach einer feinen Flanke von Marcel Heller per Kopf zum 2:0
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  • Dursun, nach einer feinen Flanke von Marcel Heller per Kopf zum 2:0
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Nach der Entlassung von Dirk Schuster verzichtete das verbleibende Trainerteam um Kai-Peter Schmitz auf große Wechselspiele. Im Vergleich zum 1:1 in Sandhausen wurde lediglich Bertram auf die Bank gesetzt, Moritz übernahm dafür.
Die Lilien beenden am Bölle den Abwärtstrend und fährt einen wichtigen dreier ein.
Mit der SG Dynamo Dresden war ein direkter Tabellennachbar zu Gast am Böllenfalltor.
Dennoch waren die Lilien gewarnt, denn im Hinspiel gab es eine 1:4 Schlappe.
Schon nach 14 Minuten mußte Moritz mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden, Stark ersetzte ihn. Kurz darauf zappelte de Ball im Dresdner Netz, Höhns Kopfballtreffer nach Kempes Freistoß wurde wegen einer Abseitsposition zu Recht die Anerkennung verwehrt (22.).
Je länger das Spiel ging, desto besser kam der SV Darmstadt in Fahrt und konnte selbst einige Chancen kreieren. Nach einigen eher kleineren Fouls, wurde der Ton auf dem Platz schnell rauer, selbst ohne Tore auf beiden Seiten.
Nach einer ausgeglichen ersten Hälfte, in der Tobias Kempe für die Lilien per Elfmeter kurz vor der Pause die Führung erzielt hatte, waren es in Durchgang zwei zunächst Dynamo Dresden die den Druck erhöhten.
In der 57. Minute traf Dresden Joker Barış Atik nur den rechten Pfosten.
Im Laufe der zweiten Halbzeit wurde die Spielweise beider Teams zunehmend aggressiver und auch offensiver, mit einem Unentschieden oder Niederlage wollte hier ausnahmslos niemand vom Platz.
Kurz vor Ende der Regulären Spielzeit verhinderte Lilien-Keeper Heuer Fernandes mit einem Reflex den Ausgleich. Darmstadt 98, die sich zum Schluß mit der Führung im Rücken mehr und mehr in die eigene Hälfte zurückgezogen hatten, konzentrierten sich weiter aufs Konterspiel und sorgten darüber in der 85. Minute für die Entscheidung. Heller nutzte seine Schnelligkeit über die rechte Seite und legte für Dursun auf, der in der Mitte das 2:0 für die Lilien erziehlte. Darmstadt 98 zog mit diesem Sieg an Dresden vorbei und konnte den Vorsprung auf die Abstiegszone ausbauen,mit dieser Niederlage kassiert die SG Dynamo Dresden die vierte Niederlage im fünften Spiel und bleibt zum vierten Mal in Folge ohne eigenen Treffer. Somit dürfte der Stuhl von Trainer Maik Walpurgis gehörig ins Wackeln geraten.

Stimmen zum Spiel
Maik Walpurgis
Wir sind enttäuscht – keine Frage. Ich denke wir haben in der ersten Halbzeit eine sehr umkämpfte Partie gesehen, mit Chancen auf die Führung auf beiden Seiten. Ein – aus meiner Sicht zweifelhafter – Freistoß und der Elfmeter waren dann der Knackpunkt. Denn es war klar, dass wer in Führung geht, hier sein Spiel darauf ausrichten kann. In der zweiten Halbzeit haben wir weiter mutig nach Vorne gespielt und uns Chancen erspielt – die größte war sicherlich durch Baris Atik, als der Ball aber nur an den Innenpfosten ging. Unsere größte Baustelle ist, dass wir seit vielen Halbzeiten kein Tor geschossen haben und aus guten Chancen scheitern. Wenn man nicht trifft, kann man nicht gewinnen.

Kai Peter Schmitz
Es waren heute zwei relativ unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten Halbzeit hatten wir die Partie wie wir sie vorbereitet hatten unter Kontrolle, auch wenn man natürlich nicht alles verteidigen kann. Ich denke, wir hatten es dann auch verdient, einen Treffer zu erzielen, wir haben einige Dinge gut umgesetzt und gut verteidigt. Im zweiten Abschnitt sind wir dann sehr unter Druck geraten und haben große Konterchancen nicht genutzt. Wir hatten nicht mit so großem Druck gerechnet und gedacht, dass wir das besser verteidigen können. Da wir erst so spät einen Konter zum 2:0 genutzt haben, haben wir es heute unnötig spannend gemacht. Es waren zwei Mannschaften auf Augenhöhe, aber das Spielglück war heute auf unserer Seite und so konnten wir in einer ausgeglichenen Partie einen Heimsieg einfahren.

Darmstadt: Heuer Fernandes - Höhn, Franke, Wittek, Holland - Palsson, Moritz (14. Stark) - Heller, Mehlem (71. Bertram), Kempe - Dursun (89. Wurtz)

Dresden: Schubert - Wahlqvist (79. Möschl), Müller, Gonther, Burnic - Benatelli, Nikolaou - Kreuzer (60. Atilgan), Aosman, Kulke (46. Atik) - Röser

Tore: 1:0 Kempe (43./HE), 2:0 Dursun (85.)
Gelbe Karten: Höhn, Wittek / Burnic, Benatelli, Kreuzer, Aosman, Atik

Schiedsrichter: Alt (Heusweiler)
Zuschauer: 11.330

Dursun, nach einer feinen Flanke von Marcel Heller per Kopf zum 2:0
Kai Peter Schmitz zeigte wo es lang geht
Autor:

Gido Heß aus Reichelsheim

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