Die Rumänische Nationalmannschaft erhält keinerlei Unterstützung

Rumänien-Belgien

Das ist keine Geschichte aus den Karpaten – oder gar von Dracula.
Sondern von zwei jungen Männern, die Rumänien früh verließen,
in Deutschland ihr Herz für Radball entdeckten;
und in Aschaffenburg (stolz) die Farben ihrer Heimat vertreten.
Dorian Doroftai und Mircea Tric verpassten als Sieger der B-Gruppe
erst im Relegationsspiel (gegen Belgien) den erträumten Aufstieg
zur Elite – der Zuspruch der Fans aber war ihnen sicher.
Kein Wunder: das Duo spielt für Leimen in der Oberliga Baden-Württembergs, spricht bestens Deutsch, Mircea besitzt sogar beide Staatsbürgerschaften.
Und in Eigenregie ließen sie das (National-)trikot in den blau-gelben
Landesfarben herstellen, im Design allerdings frei nach ihrem Gusto.
„Unterstützung erhalten wir leider keine, in Rumänien ist der Stellenwert von
Hallenradsport nicht so hoch, wirkliches Interesse an uns besteht nicht – und
um die Finanzen sieht es sowieso schlecht aus. Aber das ist kein Problem: wir
können das schon irgendwie stemmen,“ berichten die Selfmade-Athleten.
Dorian arbeitet im Vertrieb, sein Partner, mit dem er seit 2003 eine Mannschaft
bildet, studiert Chemieingenieur. Bei den Kontrahenten gelten sie mal als „die
Rumänen“, dann wieder „die Leimener“, man kennt sich in dieser Sportart. Und
tatsächlich hat jetzt die Online-Presse aus Bukarest die Landsleute in der
ungewöhnlichen Sportart entdeckt. „Es wäre schön, wenn sich da etwas
entwickeln könnte.“ Das gilt aber auch für den nächsten Schritt in der deutschen
Radball-Liga."

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